Band 
Zweiter Band.
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hatte, schienen nur diesen Ruf nach der eigentlichen Scenedes Kampfes abgewartet zu haben, um wiederum in ihrer ge-wohnten Kraft aufzutreten. Er fetzte sogleich die Infanterie-Brigade du Plat der deutschen Legion in Bewegung. Alsdiese über die Niveller Straße hinweg links abmarschirte,wurde das 2te Linien-Bataillon die vordere Kolonne. Ihmfolgte das 4te, dann das 3te und zuletzt das Iste Linien-Ba-taillon. Als das 2te sich dem Kamme der Höhe näherte,liefen mehrere Artilleristen auf dasselbe zu, um Schutz vorden feindlichen Kürassieren zu suchen, deren Gros jetzt direktgegen dieses Bataillon vordrang. Die vier leichten Kompagnienhatten sich so eben bei den drei kleinen Bäumen, welche aufdiesem Theile des Kammes standen, postirt und gaben ausihren Büchsen ein so mörderisches Feuer auf die Kavallerie, daßdieselbe zum Rückzüge gezwungen wurde. Einige Abtheilungender alliirten Reiterei gingen darauf zur Verfolgung vor unddie Brigade du Plat blieb im Avanciren, bis das 2te Linien-Vataillon nahe an die Hecke des großen Obstgartens vonHougomont herangekommen war; die französischen Tirailleurseröffneten aus derselben ein knatterndes Feuer auf die Deutschen.Die Dragoner zogen sich plötzlich und rasch durch die Inter-vallen der Kolonnen zurück und eine frische Linie feindlicherKavallerie erschien vor dem linken Flügel derselben. Kapital«Spmpher, welcher mit seiner reitenden Batterie von der Legiondie vorgehende Brigade du Plat begleitet hatte, protzte sogleichab und schoß mit Kugeln durch die Intervallen der Kolonnen,wahrend diese gleichzeitig ein sehr wirksames Gliederfeuer unter-hielten. Trotz dieses furchtbaren Widerstandes gingen dieKürassiere tapfer vor. Sie geriethen zuerst in das Flanken-feuer der linken Seite des Quarrees des 4ten und dann indas der linken Seite des 3ten Linien-Bataillons, attakirtenaber nichts desto weniger tapfer die Batterie,-deren Bedienungs-