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erhielt er einstimmig die Antwort: „Kein Mann wird Sieverlassen — wir wollen mit Ihnen fechten und sterben!"
Erhitzt durch den langen Widerstand dieser Hand volltapferer Vertheidiger kamen die Franzosen mit verdoppelterWuth heran. Das offene Ende der großen Scheune wurdezuerst erstürmt. Es gelang ihnen nochmals, das Gebäude inBrand zu setzen, aber die Deutschen nahmen zu derselben Maß-regel ihre Zuflucht, welche sie früher mit Erfolg angewendethatten und erstickten nochmals glücklich die Flammen. DaringsUnruhe und Besorgnisse wuchsen mit jedem Schusse, welchenseine Leute thaten. Er ließ abermals um frische Munitionbitten und fügte die bestimmte Meldung hinzu, daß er denPlatz verlassen müsse und würde, wenn er dieselbe nicht er-hielte. Dieses Gesuch blieb jedoch gleich erfolglos. DasFeuer der Garnison ermattete nach und nach, Bestürzung maltesich auf allen Gesichtern, viele Leute forderten laut Munitionund riefen: „Wir wollen ja gern bei Ihnen aushalten, aberwir müssen doch die Mittel haben, uns zu vertheidigen!"Ihre Offiziere selbst, welche während des ganzen Tages dengrößten Muth bewiesen hatten, stellten ihrem Kommandeurdie Unmöglichkeit vor, unter solchen Umstanden den Postennoch langer zu halten. Die Franzosen bemerkten sehr bald dieverzweifelte Lage der Vertheidiger und erbrachen nun kühndie Thür an demjenigen Ende des langen westlichen Gebäudes,welches dem so oft bestürmten Eingang der großen Scheuneam nächsten lag. Da der Durchgang durch das Gebäudevon dieser Thür nach dem Hause barrikadirt worden war, sokonnten nur wenige Leute auf einmal hineinbringen. Diesewurden sogleich niedergestoßen, die Hintern zögerten daher, ihnenzu folgen. Sie erkletterten nun die äußere Wand des langenStalles, stiegen auf das Dach und schössen von demselben aufdie Vertheidiger, welche nicht die Mittel hatten, ihnen zu ant-