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Worten und daher vollständig ihrer Gnade anheimgegeben waren.Gleichzeitig drangen sie durch die offene Scheune vor, diejetzt nicht langer zu vertheidigen war. Baring sah sich mitschwerem Herzen genöthigt, den Posten zu verlassen und denBefehl zu geben, sich durch das Wohnhaus in den Gartenzurückzuziehen. Viele wurden in dem engen Durchgang vonden Siegern eingeholt, welche ihre Wuth durch den schändlich-sten Mißbrauch und die brutalste Behandlung an ihnen aus,ließen*).
Als Baring sich überzeugt hatte, daß die Besetzung desWohnhauses durch den Feind den Garten ganz unhaltbar
') Der Durchgang durch das Wohngebaude nach dem Garren warschmal, die Offiziere bemühten sich daher, hier ihre Leute zum Siehe»zu bringen und einen neuen Angriff zu machen; da die Franzosenaber schon anfingen, denselben entlang zu schießen, so wurde es un-ausführbar. Fähnrich Frank sah, daß ein französischer Soldat seineMuskete auf den Lieutenant Grame anschlagen wollte, und rief ihmdaher zu, sich in Acht zu nehmen; dieser aber bemüheie sich nochimmer, seine Leute zu sammeln und antwortete ihm daher: „Küm-mere Dich nicht darum, laß den Schurken schießen!" In demselbenAugenblick wurde das Gewehr angelegt, fiel aber zu Boden, daFrank noch zeitig zur Rettung seines Freundes den Eigenthümerniederstieß. Die Franzosen drangen hierauf in das Haus, die vor-dersten schoflen auf Frank und es wurde ihm ein Arm zerschmettert.Trotz dem gelang es ihm, in einer Schlafstube Schutz zu findenund sich unter dem Bette zu verbergen. Zwei Soldaten fluchtetenin dasselbe Zimmer, die Franzosen folgten ihnen aber aus dem Fußenach und schoflen sie unter dem Ausruf: sie xsräov st ees
eoguins versis!" ganz nahe von Frank nieder. Dieser hatte daswohlverdiente Glück unemdeckt zu bleiben, bis das Haus wieder inden Besitz der Verbündeten kam. Lieutenant Grame war in demGange geblieben und wurde plötzlich von einem französischen Offizierbeim Krage» erfaßt, wobei derselbe seinen Leuten.zurief: „O'osteo voyuin!" Mehrere Bajonnele kreuzten sich gegen ihn, er pa-rirte indessen die Stöße derselben mit seinem Säbel und floh in demAugenblick, wo der französische Offizier ihn los ließ, den Gang ent-lang. Die Franzosen sandten ihm noch zwei Kugeln und ihr „60-qniii!" nach, folgten aber nicht weiter. Es gelang ihm daher, sichdem Rest seines Bataillons wieder anzuschließen.