desselben und führte es gegen die Tirailleur-Maffe, welche un-ausgesetzt vorgedrungen war und unter deren lästigem Feuerdie Deutschen die größte Tapferkeit und Festigkeit entwickelthatten. Die Franzosen wichen, als die Linie zur Attake vor-ging, und als dieselbe sich dem Garten von La Haye Saintenäherte, suchten sie plötzlich und rasch in den Hecken Schutz.Im nächsten Augenblick aber wurde das Bataillon von einemKürassier-Regiment wüthend angefallen und von der rechtenSeite her vollständig aufgerollt. Diese Kavallerie-Attake, welchemit großer Geschicklichkeit eingeleitet und mit bewunderungs-würdiger Schnelligkeit ausgeführt worden war, hatte diewüthigen aber unglücklichen Deutschen mit schrecklicher Zer-störung betroffen und bestätigte vollkommen und unheilvoll dieWahrheit der »»gehörten Voraussagung ihres kühnen Führers.Der erlittene Verlust war so bedeutend, daß von dem ganzenBataillon nach und nach nicht mehr als 30 Mann mit eini-gen wenigen Offizieren in dem Hohlweg versammelt werdeq,konnten, der längs der Front des linken Flügels der Brigadesich hinzog. Unter den Erschlagenen befand sich Ompteda selbstund fiel so mit seinen Soldaten als ein Opfer des Mangelsan jener Vorsicht, von deren Nothwendigkeit er vergeblichseinen Vorgesetzten zu überzeugen suchte.
Während die französischen Kürassiere nach allen Richtun-gen hin niederhieben und ihr Werk der Zerstörung unter denunglücklichen Deutschen vollendeten, waren die 95sten britischenJäger, auf der andern Seite der Chaussee, aus Furcht, ihrenVerbündeten zu schaden, unthätige Zuschauer dieser Scenegeblieben, gaben nun aber in demselben Augenblick, wo die3ten Husaren der deutschen Legion ihren Landsleuten zu Hilfeeilten, eine mörderische Salve auf die Feinde, welche nachallen Richtungen zerstäubten und die Front der Brigade Omp-teda vollständig frei machten. Kurz darauf gingen die 3ten