Band 
Zweiter Band.
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griffen wurden, so war ihr Posten nicht.länger zu halten,weshalb sie sich auf ihr Gros nach der Straße von Wavrezurückzogen. Wahrend dessen war es den Franzosen auch ge-lungen, zwei Kanonen um die Hecke des Gartens herum nachdem hohen Rande der Chaussee vorzubringen und aus den-selben ein Kartätfchfeuer gegen die Brigade Kempt zu eröffnen,welche längs und hinter der Straße nach Wavre auf derandern Seite der Chaussee aufgestellt war. Dieses Feuer wurdejedoch durch das Iste Bataillon der 95sten britischen Jägersehr bald zum Schweigen gebracht, in dem die Artilleristenniedergeschossen wurden, bevor sie eine zweite Decharge abge-ben konnten. Hierauf ging eine starke Infanteriewaffe unterDeckung des Pachthofes vor, erstieg den Haupt-Höhenrückenund breitete sich in eine dichte Tirailleur-Linie aus, welche kühngegen den linken Flügel der Division Alten vordrang.

Das konzentrirte Feuer derselben wirkte schrecklich gegen ^^die geduldigen Quarrees. Alten sandte Ompteda den Befehlzu, wo möglich eins seiner Bataillone deployiren zu lassen undgegen den Feind vorzugehen. Ompteda, ein Soldat, so tapferund so hoch begabt, als je einer das Waffenhandwerk ergriff,war gern bereit, diesen Befehl zu erfüllen, wußte aber aus ei-gener Beobachtung, daß hinter dem Vorhänge der Tirailleur-Linie eine starke Abtheilung feindlicher Kavallerie laure. Erhielt es daher für seine Pflicht, auf die große Gefahr auf-merksam zu machen, welche einer solchen Bewegung drohete.

In diesem Momente der Unschlüssigkeit ritt der Prinz vonOranien an Ompteda heran und befahl ihm, zu deployiren.Dieser sprach nochmals seine schon vorher geäußerte Meinungaus, worauf der Prinz, ungeduldig werdend, den Befehl wieder-holte und sich alle weitere Einwendungen verbat. Ompteda,beseelt vom wahren militairischen Geiste, ließ sogleich das öteLinien-Bataillon aufmarschiren, stellte sich selbst an die Spitze