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Zweiter Band.
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hinter der Hecke, welche den Haupt-Zugang zum Schlosse be-grenzte, mit Erfolg diesem wüthenden Anlaufe. Auf der linkenSeite dagegen hatte das 2te Bataillon des 3ten Garde-Re-giments sehr bedeutende Verluste erlitten, konnte daher denübermächtigen Strom nicht aufhalten und zog sich schnell nachdem schützenden Hohlwege zurück. Die französischen Tirail-leurs folgten nach, stutzten aber vor dem plötzlichen heftigenFeuer, welches sie von der östlichen Gartenmauer her erhielten,und da die Leute des 3ten Garde-Regiments wahrend dessendurch das 2te Linien-Bataillon und die leichten Kompagniender Brigade du Plat verstärkt worden waren, so wurde derFeind wieder bis zur vordern Hecke des Obstgartens zurück-getrieben. Als er kurz darauf nochmals vordrang, zwangihn das Flankenfeuer der östlichen Gartenmauer, verbunden mitdem Frontalfeuer der Vertheidiger des Obstgartens, wiederumzur Umkehr. Das 3te Garde-Regiment besetzte von Neuemdie vordere Hecke und erzwäng, im Verein mit den leichtenTruppen der Brigade du Plat und den Resten des braun-schweigschen Avantgarden-Bataillons, sowie des Isten Batail-lons des 2ten nassauschen Regiments, nahe an der Südost-Ecke der Gartenmauer den Eingang in den Wald, in welchemes jetzt wieder festen Fuß faßte.

Beim Beginn dieses eben beschriebenen Angriffs auf Hou-gomont bemerkte man, daß der rechte Flügel der BrigadeAdam zu nahe an der Umfassung von Hougomont stände undeinem Flanken-Angriffe von dort her zu sehr ausgesetzt fei.Man zog dieselbe daher den Abhang weiter hinauf und balddarauf nach dem innern Abhänge zurück, um sie dem haupt-sächlich gegen sie gerichteten feindlichen Kanonenfeuer mehr zuentziehen.

Es war jetzt beinahe 7 Uhr. Die Truppen, welche Hou-gvmvnt und die dortigen Hecken vertheidigten, hatten glücklich