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Zweiter Band.
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aufzuklären, damit man diejenigen Maßregeln Napoleons ken-nen lernte, durch welche er vielleicht die Vereinigung der alliir-ten Feldherren zu verhindern trachten möchte. Zu diesemZwecke wurde der Major von Lützow des Generalstabes miteinem Detaschement des 2ten schlesischen Husaren-Regimentsausgesandt. Als er den Wald von Paris erreichte, fand erdenselben nicht blos unbesetzt, sondern bemerkte auch sehr bald,daß die Franzosen gar keine Maßregeln zur Deckung ihrerrechten Flanke getroffen hatten. Ein Trupp preußischer Hu-saren ging jenseits des Waldes von Paris bis auf einenPunkt in der Nahe von Frischermont vor, von dem aus maneine gute Uebersicht über die französische und die alliirte Stel-lung und die Bewegungen in denselben hatte. Die Husarenstießen hierbei nicht einmal auf eine feindliche Patrouille.

Der Major von Lützow erkannte die Wichtigkeit einerschnellen Besetzung des Waldes von Paris und wollte ebenzurückeilen, um diesen Umstand dem Fürsten Blücher mitzu-theilen, als er dem General-Quartiermeister der Armee, demGeneral von Grolmann, begegnete und denselben über denStand der Dinge unterrichtete. Dieser sandte sogleich dieschlesischen Husaren und zwei Infanterie-Bataillone der Avant-garde des Bülowschen Korps, welche glücklicherweise so ebendas Defilee von St. Lambert passtrt hatten, zur Besetzungdes Waldes vor. Gleichzeitig veranlaßte der General Grol-mann beim Feldmarschall, daß die löte und 16te Brigade denBefehl erhielten, der Avantgarde zu folgen, sobald sie auf derfranzösischen Seite des Defilee's sich wieder gesammelt habenwürden.

So groß auch die Schwierigkeiten waren, welche die Preu-ßen bei ihrem Marsche zu überwinden hatten, so erschien dochdie Passage des Defilee's von St. Lambert fast unausführbar.Der Regen, welcher wahrend des Nachmittags des 17ten be-