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24sten Regiments, dem 3ten Bataillon Isten westphälischenLandwehr-Regiments und der Isten und3ten schlesischen Schützen-Kompagnie, sowie aus einem Theile der Reserve-Kavallerie,nämlich dem Isten schlesischen Husaren-, dem brandenburgschenDragoner- und dem 2ten kurmärkschen Landwehr-Kavallerie-Regiment. Oberst-Lieutenant Freemantle war ihnen schonfrüher begegnet und hatte dem General Ziethen den Wunschdes Herzogs ausgesprochen. Derselbe wollte hierauf aber nichteingehen, da er sich nicht für ermächtigt hielt, sein Korps inder vorgeschlagenen Art zu detaschiren, fügte jedoch hinzu, daßdie große Masse der preußischen Armee alsbald auf dem Schlacht-felde eintreffen würde.
Der Rest der Reserve-Kavallerie, unter dem General-Lieut.von Räder, und das Gros des Korps waren indessen noch be-trächtlich zurück. Ihnen begegnete der zu ihrer Aufsuchungausgeschickte Kapitain Jackson vom britischen Generalstabe.Diese Truppen trafen erst auf dem Schlachtfelde ein, als derSieg schon entschieden war*).
Wellington fühlte also, daß er keine Hoffnung habe, seinegeschmolzene Linie durch die zeitige Ankunft preußischer Truppenverstärkt zu sehen, mit welchen er die schwachen Punkte seinerVertheidigungsstellung unterstützen könnte und daß er nur aufseine eigenen Hülfsquellen rechnen müsse, um den verzweifeltenStoß abzulenken, den Napoleon so eben ausführen wollte.Er traf daher sogleich diejenigen Anordnungen, welche die Um-stände von ihm verlangten. Die seit der Einnahme von LaHaye Sainte ohne Unterbrechung fortdauernden Angriffe derfranzösischen leichten Truppen gegen das Centrum seiner Stel-lung hatten eine große Verwüstung auf diesem Theile der alliirten
') Ueber die wirkliche Starke der preußische» Truppen auf dem Schlacht-felde — siehe Beilage II.