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so wüthend, so hartnäckig bestürmt worden war und decktedie immer größer werdende Intervalle zwischen den KorpsReille und Erlon. Es war die einzige Kavallerie-Reserve,welche Napoleon der Garde mitgeben konnte, um errungeneVortheile zu verfolgen oder im unglücklichen Falle den Rück-zug derselben zu decken.
Etwas früher, als diese Angriffs-Kolonnen in Bewegunggesetzt wurden, hatte Vivian, dessen Brigade noch immer aufdem äußersten linken Flügel der englischen Position stand, durchlinks abgesandte Patrouillen die Nachricht erhalten, daß diePreußen in beträchtlicher Stärke auf dem Wege von Ohainim Anmärsche wären. Sobald er sich persönlich überzeugthatte, daß die Kavallerie ihrer Avantgarde heran kam, jedeBefürchtung für eine Umgehung des linken Flügels der alliir-ten Armee also aufhöre und er von Sir William Delanceyund andern Generalstabs-Offizieren gehört hatte, daß man imCentrum frischer Kavallerie sehr nöthig bedürfe, so machte erdem General Vandeleur, der rechts von ihm stand und ältererOffizier war, den Vorschlag, mit beiden Brigaden dorthin zumarschiren. Vandeleur wollte dies nicht ohne Befehl unter-nehmen; Vivian setzte daher seine Brigade allein in Bewegung,marschirte hinter der Vandeleurs weg und begegnete balddarauf Lord Uxbridge, welcher sich freute, daß die Wünschedes Herzogs im Voraus erfüllt worden seien. Er ließ Vande-leur befehlen, sogleich nachzufolgen und führte die erstere Bri-gade selbst längs des Fußes der innern Böschung der Positionnach dem Centrum.
Die preußischen Truppen, durch deren Ankunft Vivianveranlaßt worden war, den äußersten linken Flügel zu ver-lassen, bildeten die Avantgarde des Ziethenschen Korps undbestanden aus der Isten Infanterie-Brigade, nämlich dem 3tenBataillon 12ten Regiments, dem Isten und 2ten Bataillon