aushalten mußten und nun noch bis zum letzten Blutstropfeneinem andern Sturme widerstehen sollten, der kühner undenergischer als alle die war, welchen sie bisher getrotzt hatten.Blickt hinter jene Linie und betrachtet den offenbaren Abfallin den Reihen eines Alliirten, dessen Kontingent einen so be-deutenden Theil der Macht des Herzogs bildete, aber schonzu augenscheinliche Beweise geliefert hatte, daß seine Diensteganz aus der Rechnung gelassen werden mußten; — schautauch auf die wachsenden Intervallen zwischen den Wraks derbritischen und deutschen Kavallerie, von der nur die beidenleichten Brigaden, welche zu so gelegener Zeit vom äußerstenlinken Flügel nach dem bedroheten Angriffspunkt herbeigeholtworden waren, eine glückliche Ausnahme machen — welch einentmuthigender Anblick im Vergleich zu dem der französischenArmee, als sie zu ihrem letzten großen Angriff vorging! Darfman sich wundern, wenn Zweifel über den Ausgang des großenKampfes selbst bei denen aufsteigen konnten, welche entschlossenwaren, ihren edlen Führer bis zum letzten Tropfen Blutes zuunterstützen? Uud mit solchen offenbar unzureichenden Ele-menten, deren bloße Betrachtung einen andern General nieder-gebeugt und zur Aenderung seines Planes gezwungen hatte,schlug der britische Feldherr nicht allein diesen furchtbarenSturm erfolgreich zurück, sondern erfocht auch noch einen ent-scheidenden und glänzenden Sieg. Man thäte jedoch dem Ta-lente und dem Rufe des Herzogs Unrecht, wenn man solchenSieg allein der Vernichtung der Angriffs-Kolonnen der Kaiser-garde zuschriebe, wenn diese auch der Grundstein war, aufwelchem er das Gebäude seines endlichen Triumphes errichtete.Die 10 Bataillone der Garde, aus denen die Angriffs-Kolon-nen bestanden hatten, waren geschlagen; aber man muß be-denken, daß sie nur die Avantgarde der Angriffsmaffen bil-deten, welche nicht weniger als das ganze erste Treffen der
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