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Zweiter Band.
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derselben gebildet hatten. Die Kavallerie links von diesenwar folgendermaßen aufgestellt: Zuerst auf dem Abhänge deskleinen Hügels eine Abtheilung Lanciers der Garde, dannrechts hinter ihr zwei Schwadronen Dragoner der Garde,rechts hinter diesen und auf dem Gipfel der Höhe endlich dieKarabinier-Brigade. Hinter ihnen und hinter den Quarreessammelten sich die Reste jener Kavallerie, welche den Tag hin-durch so wiederholte Stürme gegen die Front des Herzogsunternommen hatte. Alle diese verschiedenen Kavallerie-Ab-theilungen waren bloße Wraks ihrer früheren Starke — Re-gimenter, oft ganze Brigaden, waren zu weniger als Schwa-dronen herabgesunken. Am Morgen, als sie das Schlacht-feld betraten, bildeten sie die Blüthe der französischen Kaval-lerie, jetzt hatten sie so bedeutende Verluste erlitten, daß sienur noch der Schatten ihres früheren Glanzes waren.

Sobald als Vivian diese Vertheilung der ihm gegen-überstehenden feindlichen Streitkräfte erkannt hatte, beschloßer, die lOten und 18ten britischen Husaren im ersten Treffenzu entwickeln und die Isten Husaren der deutschen Legion inzweiter Linie als Reserve zurückzuhalten. Um hierbei den lin-ken Flügel der feindlichen Kavallerie wo möglich zu umgehen,ließ er das vorderste Regiment, die lOten Husaren, sich rechtsziehen. Gleich darauf langte der Oberst Sir Colin Campbellvom Generalstabe mit dem Befehle des Herzogs bei ihm an,nicht vor Ankunft der Infanterie zu attakiren, es sei denn,daß er des Erfolges gewiß wäre. Vivian bemerkte, daß dieallürte Infanterie bei ihrem eiligen Vorgehen sich wahrschein-lich nicht in geschlossener Ordnung befinden würde und ihreSicherheit daher sehr gefährdet werden möchte, wenn sie einemKavallerie-Angriffe ausgesetzt wäre; er hielt es daher für bes-ser, keinen Augenblick zu verlieren und die Kavallerie, welchesich vor der Front zeigte, zu vertreiben. Sir Colin Campbell