Band 
Zweiter Band.
Seite
157
JPEG-Download
 

157

stimmte mit dieser Meinung überein und kehrte zum Herzogezurück. Nach dem kurzen Aufenthalte, welchen diese Diskussionverursacht hatte, setzte Vivian seinen Marsch fort und befahlden lOten Husaren, nach der »ordern Halb-Schwadron linksaufzumarschiren, den beiden andern Regimentern aber, dieselbeEvolution zu machen und in Reserve zu bleiben. Gerade indiesem Augenblick wurde die rechte Halb-Schwadron der lOtenHusaren von einer Schwadron Kürassiere attakirt, schlug sieaber sogleich zurück. Die schnelle Gangart, in welcher dieTete der Kolonne fortmarschirt war, und das Rechtsziehenderselben machte es den Halb-Schwadronen des linken Flü-gels sehr schwierig, zeitig genug die Front zu gewinnen. Danun Vivian befohlen hatte, zu attakiren, sobald als die ersteSchwadron formirt wäre, so geschah der Angriff nicht inLinie, sondern vielmehr in Echelons von Schwadronen. Wiesich gleich zeigen wird, war dies unter den augenblicklich be-stehenden Umstanden auch die angemessenste und wünschens-werthesie Form. Als eben die Attake befohlen war, kamendie 2ten leichten Dragoner der deutschen Legion, welche fastgleichzeitig mit der Brigade Vivian vorgesendet worden waren,in Schwadrons-Kolonnen auf dem rechten Flügel der lOtenHusaren an und durchkreuzten deren Angriffs-Direktion, dadiese seinen linken Flügel etwas vorgenommen hatten, wah-rend die Deutschen gerade vorgegangen waren. Die auf demsanften Hügel stehenden Lanciers waren die nächste französischeKavallerie und bereiteten sich schnell zum Angriff vor, als siedie 2ten leichten Dragoner auf sich zukommen sahen. Sielegten ihre Lanzen ein, machten die Höhe hinunter eine tapfereAttake gegen die Deutschen und waren eben im Begriff, mitdenselben handgemein zu werden, als die rechte Schwadronder lOten Husaren hinzukam, sie in die Flanke nahm und ver-trieb. Hierauf erschienen die schweren französischen Dragoner