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Zweiter Band.
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zeugung auf, daß der Herzog nur darum ihrem Verlangen,sie gegen den Feind zu führen, nicht nachgegeben hatte, weilsein vollendetes und sicheres Urtheil erst den Augenblick hatteabwarten wollen, wo dieses Vorgehen unter der vollen Aus-sicht des Erfolges unternommen werden konnte.

Gerade in diesem entscheidenden Augenblick brachen diebleichen Strahlen der untergehenden Sonne hervor. Als diesemühsam den fast allgemeinen Nebel durchdrängen, welchen dieunaufhörlichen Wolken von Pulverdampf erzeugt halten und dieschwere trübe Atmosphäre nicht zerstreuen zu können schien,warfen sie auf die zahlreichen und verschiedenartigen Gegen-stände des Schlachtfeldes ein dunkles Licht, welches denselbeneine so eigenthümliche und ausdrucksvolle Färbung verlieh,daß sie nie aus dem Gedächtniß derer verwischt werden kann,welche Zeugen dieser prächtigen Schlachtscene gewesen. Vorder Front, auf der Höhe, welche die Garde-Brigade Maitlandeingenommen hatte, stand sichtbar hervorragend der große undedle Herzog selbst, seinen Hut hoch in der Luft haltend, alsein Zeichen zum Beginn des allgemeinen Vorrückens; die Ge-nerale vor der Front ihrer Divisionen und Brigaden schienendurch ihre belebten Mienen den Ton ihres großen Feldherrnanzunehmen; Fahnen flatterten hoch und entfalteten stolz ihrezerfetzten Neste; Trommeln, Hörner und Trompeten mischtenihre kriegerischen Töne mit dem begeisterten und schallendenJubelgeschrei der Truppen; Artilleristen waren beschäftigt, ihretief versunkenen Geschütze aus dem weichen Boden herauszu-arbeiten; Schwadronen und Reserven drängten nach der Höhevor, als diese von dem ersten Treffen verlassen wurde, umden ruhmvollen Triumph zu sehen und zu theilen; zahlreiche,einzelne Soldaten eilten vorwärts, wo sie sich nur der Hülfe-leistung der Verwundeten entziehen konnten, um ihre Reihenwieder zu gewinnen und die begeisternde Aufregung mit zu