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Zweiter Band.
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mirt hatte, war vorn Oberst-Lieutenant Halkett genau beobachtetund mit dem Landwehr-Bataillon Osnabrück energisch ver-folgt worden, als es sich in der Richtung von La Belle Al-liance nach der Chaussee zurückzog.

Als Wellington die Verwirrung der französischen Kaiser-garde nach dem entschiedenen Fehlschlagen ihres Angriffs be-merkte, als er dieselbe sich über einen beträchtlichen Theil derTruppen verbreiten sah, welche Zeugen ihrer Niederlage ge-wesen waren; als er das schöne Vorgehen der Husaren-Bri-gade Vivian gegen die bei La Belle Alliance postirten franzö-sischen Reserven und gegen das Herz der Position Napoleons,endlich den festen und triumphirenden Marsch der BrigadeAdam wahrnahm, welche einen Schwärm von Flüchtlingenvor sich hertreibend, sich jetzt der nächsten Höhe der französi-schen Position genähert hatte; als er außerdem aus dem Feuerder Geschütze Bülows schließen konnte, daß die Bewegungdesselben gegen Planchenvit anfinge, Erfolge zu haben und ersicher war, daß ein Theil eines andern preußischen Korpssich seinem linken Flügel angeschlossen hatte — da gab er denBefehl zu einem allgemeinen Vorrücken seiner ganzen Infan-terie-Linie, unterstützt von Kavallerie und Artillerie. ,

Als dieses lang ersehnte Kommando die Reihen durchlief,wurde es mit lautem und freudigem Jubel begrüßt. Die pas-sive Ausdauer, mit welcher die allürten Truppen, nicht ohneMurren, den unaufhörlichen Angriffen von Kavallerie, In-fanterie und Artillerie widerstanden und eine so große Mengeihrer Kameraden hatten fallen sehen, machten nun den Ge-fühlen durchdringender Freude und berauschenden TriumphesPlatz. Als sie gleichzeitig sahen, daß das Vorgehen allge-mein war, daß der Feind sich in Unordnung von seinem letz-ten Angriff zurückzog und daß die vorgeschobenen Brigadenkühn seine Reserven anfielen, da drängte sich ihnen die Ueber-