wiederte: „Sobald ich jene dort Kehrt machen sehe, will iches thun". Als die Brigade im Attakeschritt näher kam, hörtedie Kaiser-Garde zu feuern auf, machte Kehrt und trat aufKommando den Rückzug an. So bald sie abzog, ritt derHerzog rechts vorwärts das Thal entlang und kam auf dieEbene, wo Vivian die französischen Reserven mit Erfolg an-griff.
Die tapfere Attake der lOten Husaren gegen die franzö-sische Kavallerie, welche ihnen rechts gegenüber stand, ist schonbeschrieben worden. Nachdem Vivian ihnen befohlen hatte,Halt zu machen und sich zu sammeln, ritt er zu den 18tenHusaren und fand sie in vollkommener Ordnung in Linie auf-marschirt. Ihnen gegenüber standen zwei Quarree's der Gre-nadiere der alten Garde, rechts von derselben Artillerie undKavallerie. Diese Kavallerie bestand aus Kürassieren — denTrümmern ganzer Brigaden. — Hinter den Quarree's undnaher an denselben standen die Chaffeurs und Grenadiere zuPferde der Kaiser-Garde, an Zahl bedeutend zusammen ge-schmolzen. Vivian sah sogleich ein, daß zuerst die vorgescho-bene Kavallerie und Artillerie angegriffen werden müsse. Alser daher die Linie in Bewegung gesetzt hatte, ritt er vor dieMitte des Regiments neben den Kommandeur desselben, HenryMurray, um die Richtung des Vorgehens selbst anzugeben.Hierauf befahl er die Attake. Die Husaren stürmten mit demgrößten Ungestüme und doch mit solcher Festigkeit und Regel-mäßigkeit vor, als ob es ein Friedensmanöver auf der Houns-low-Haide gewesen wäre. — Auf diese Weise ging die An-griffsrichtung der 18ten Husaren eben so weit links, als dieder lOten nach rechts hin abwich. Als eben die Attake be-gann, versuchte französische Artillerie von der linken Seite herkühn vor der Front des Regiments vorüber zu jagen; der Ver-such mißlang jedoch, die Husaren waren augenblicklich unter ih-