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neu, hieben Artilleristen und Fahrer nieder, und bemächtigten sichder Geschütze. Im nächsten Augenblicke fielen sie auf die vor-geschobene Kavallerie und zerstreuten sie gänzlich, nahmen danndie linke Schulter vor und attakirten die Kavallerie und dieGeschütze, welche mehr vorwärts und in der Nähe des rech-ten Quarree's standen. Dieses zog sich jetzt zurück; die Ka-vallerie aber schien anfangs Stand halten zu wollen, ein Of-fizier jagte vor und schoß auf den Oberst-Lieutenant Murray,in einem andern Augenblick aber räumten die Säbel der 18tenHusaren schrecklich unter ihnen auf; sie mußten weichen, dieArtilleristen wurden von ihren Geschützen vertrieben und dasGanze floh in Unordnung zurück. Da Verfolger und Ver-folgte sich mit einander vermengten, so hörte auch die Ord-nung der ersteren auf, Alles jagte so schnell vorwärts, alsdie Verwirrung des Gefechts es zuließ, ein Theil auf derChaussee, die Hauptmasse aber rechts derselben. Das Ganzepassirte La Belle-Alliance und ließ die beiden Quarree's derGarde rechts liegen.
Mit dem vollständigen Erfolge der Attake zufrieden, be-fahl Vivian dem Regimente, Halt zu machen und sich wiederzu formiren, wahrend er selbst die in Reserve gebliebenen IstenHusaren der deutschen Legion vor zu bringen eilte. Unter-wegs traf er den Major Friedrich Howard mit einem kleinenTrupp derjenigen Leute des loten Husaren-Regiments, welcheer abgehalten hatte, an der Verfolgung der französischen Ka-vallerie durch das Gros des Regiments unter seinem Kom-mandeur, dem Oberst-Lieutenant Lord Robert Manners, Theilzu nehmen. Dieser kleine Trupp, der noch lange nicht dieStärke einer Schwadron erreichte, stand in geringer Entfer-nung dem linken Quarree der Grenadiere der alten Garde ge-genüber und verlor durch das Feuer derselben viele Leute. —Vivian schwankte einen Augenblick, ob es gerathen wäre, das