Band 
Zweiter Band.
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Der Nest der lOten Husaren, d. h. die rechte und einTheil der mittleren Schwadron, hatte wahrend dessen, kmLaufe der ersten Attake die Höhe überschritten, auf welcher diefeindliche Reserve-Kavallerie postirt gewesen war, und warunter der Führung von Lord Manners das Thal südöstlichvon Hougomont entlang geritten. Die geschlagene Kavalleriesprengte in der größten Verwirrung aus einander — Küras-siere von fast riesenhafter Größe jagten so schnell als möglichdavon, viele warfen sich von den Pferden, um sich zu retten.Die Husaren erreichten jetzt die zurückziehende Infanterie, welchevvm panischen Schrecken befallen zu werden schien, als sieihre geschlagene Kavallerie an sich vorüber jagen sah — diegroßen Bärenmützen, welche einzelne trugen, bekundeten, daßes ein Theil der Kaiser-Garde war — sie fingen an, die Waf-fen weg zu werfen; viele riefen laut: „?srclon!" Hieraufüberschritten die Husaren den nämlichen schon erwähnten schma-len Weg, welcher von La Belle-Alliance nach dein französischenlinken Flügel führt, schwenkten links und erstiegen die Höhehinter dem Hohlwege. Auf dem Abhänge des Hügels hattesich ungefähr ein halbes Bataillon der französischen Garde ge-sammelt und mit einiger Kavallerie nahe hinter sich aufgestellt;es eröffnete auf die lOten Husaren ein heftiges Feuer. EinTheil der 18 ten Husaren kam um diese Zeit bei dem Hohl-wege an, konnte aber wegen dieses Hindernisses die Attakedurchaus nicht ausführen. Auf der Entfernung von vierzigSchritten ließ Lord Manners seine Leute Halt machen undausschließen; sodann rief er Hurrah und chargirte, worauf dieKaiser-Garden und die Kavalleristen sogleich Kehrt machtenund davon liefen. Der größere Theil der ersteren warf sichzu Boden und viele der letzteren sprangen von ihren Pferden.Die Husaren verfolgten bis zum Kamme der Höhe; auf derenSüdseite befand sich eine tiefe Schlucht und jenseits dieser ein