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Quarree zu attakiren, als er aber ein Infanterie-Regiment inrother Uniform fiel) von links her nähern sah, hoffte er, daßdasselbe die andere Seite und Ecke des Quarree's sogleich an-greifen würde, und befahl daher dem Major Howard, die ihmgegenüber liegende Seite und Ecke zu chargkren. Dies wurdemit der größten Entschlossenheit und Tapferkeit ausgeführt.Vivian machte die Attake auf dem rechten Flügel persönlichmit; die Husaren sprengten bis ganz nahe an die Bajonneteheran, und es entspann sich ein hartnäckiger Kampf. MajorHoward wurde an der Spitze seiner Leute getödtet; er erhielteinen Schuß durch den Mund und fiel bewußtlos zu Boden,worauf einer der feindlichen Gardisten aus den Reihen hervortrat und ihm grausam mit dem Kolben der Muskete den Kopfzerschlug. Zwei andere Offiziere, Lieutenants Arnold und Ba-ron, wurden verwundet, Lieutenant Gunning fiel kurz vor derAttake. Das Infanterie-Regiment griff aber, wider Erwar-ten, nicht an, sondern setzte auf der Chaussee die Verfolgungeiner andern Kolonne fort.
Obgleich man nicht sagen kann, daß das große Quarreedurch den Chor durchbrochen wurde, da die Veteranen des-selben zu wohl ihre Widerstandskraft gegen solche Handvollvon Reitern kannten, so gereicht dennoch die Art und Weife,in welcher diese letzter« auf die geschlossenen Reihen einhieben,die Bajonnetstöße parirten und hartnäckig vordrängten, denlOten Husaren zum höchsten Ruhme. Wutentbrannt überden Fall ihrer Offiziere kämpften sie mit Verzweiflung. DasQuarree wich dem Druck und setzte seinen Rückzug bis zudem Hohlwege fort, welcher durch den von der Chaussee hin-ter La Belle-Alliance nach dem linken französischen Flügel füh-renden schmalen Weg gebildet wird. Uebereilt und in Verwir-rung stieg die Garde in denselben hinab und entfloh, vermischtmit einem Schwärm von Flüchtlingen, nach beiden Seiten.