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Zweiter Band.
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Schlachtfeldes, hat diesem ewig denkwürdigen Kampf bei denBriten die Benennung der Schlacht bei Waterloo gegeben.

Blücher beschloß, dem fliehenden Feinde keine Rast zugönnen und ihn wenigstens diesseits der französischen Grenzejeder Gelegenheit zum Sammeln zu berauben. Er befahl da-her, daß das Bülowsche Corps auf der Chaussee die Verfol-gung übernehmen, das Ziethensche diesem zur Unterstützungfolgen, und daß Pirch mit dem seinigen durch Aywiers mar-schiren und die Dyle überschreiten solle, um Grouchp, der sichwahrscheinlich bald von Wavre nach der Sambre zurückziehenwürde, den Rückweg zu verlegen. Diejenigen preußischen Ba-taillone, welche das Dorf Planchenoit links umgangen hatten,und bei Maison du Roi auf die Chaussee gelangt waren, bil-deten, von nur drei Schwadronen Ulanen begleitet, den Ver-treib der verfolgenden Armee. Gneisenau setzte sich selbst anihre Spitze, um die Befehle seines greisen Feldherrn undFreundes zur Ausführung zu bringen. Die Kavallerie, unterPrinz Wilhelm, folgte; dann kam die Infanterie der beidenKorps.

Genappe war das erste wichtige Defilee, durch welchesdie französische Haupt-Armee sich zurückzog. Eine unermeß-liche Zahl von Fahrzeugen aller Art hatte sich hier gesammelt,einige waren vom Schlachtfelde glücklich entkommen, andere,wie die zum Train und Feld-Kommissariat gehörenden, warenhier angekommen, um sich der Armee anzuschließen, oder ihrzu folgen. Bei einer richtigen Benutzung dieses Materials,verbunden mit einer angemessenen Vertheidigung, hatte das-selbe das Mittel werden können, die fernere Verfolgung derSieger ernstlich zu verhindern. Eine derartige Absicht schienman gehabt zu haben. Man hatte mehrere Wagen zur Bar-rikadirung der Brücke umgestürzt, und nur eine schmale Pas-sage für die Nachzügler gelassen. Aber kaum sah in dem