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Mondschein den preußischen Vortrab, unter dem Schlagen derTrommeln und dem Schmettern der Trompeten, die Genappedominirenden Höhen hinabsteigen, als die hintersten französi-schen Truppen (eine Arrieregarde konnte es bei einer Armee,von der jeder Schein der Ordnung und Regelmäßigkeit gewi-chen war, nicht geben) nach wenigen Schüssen von dem Platzeentflohen. Dies geschah ungefähr um 11 Uhr. Die hier ge-sammelte Menge von Bagage gewährte den Preußen eine reicheBeute. Der werthvollste und interessanteste Gegenstand warder Reisewagen Napoleons, welcher mit seinem ganzen Inhaltdem Füsilier-Bataillon des löten Regiments in die Hände fiel.Die Infanterie des Bülowschen und des Ziethenschcn Korpsmachten bei Genappe Halt. Sobald es jedoch dem preußi-schen Vortrab und der Kavallerie des Prinzen Wilhelm gelun-gen war, sich einen Weg durch die ungeheuere Masse von Fahr-zeugen zu bahnen, welche das Defilee verstopften, setzte Gnci-senau die Verfolgung fort, indem er die Infanterie auf derChaussee marschiren ließ und sie auf beiden Seiten durch Ka-vallerie flankirte. Es gelang ihm, die Franzosen aus nichtweniger als sieben Bivaks zu vertreiben, welche sie nach ein-ander genommen aber immer sogleich wieder verlassen hatten,wenn der Schall der preußischen Trommeln und Hörner er-tönte.
Es war 1 Uhr nach Mitternacht, als Napoleon Qnatre-Bras erreichte und von hier aus Offiziere absandte, um Grouchymit der Nachricht von dem Verluste der Schlacht den Befehlzum Rückzüge nach Namur zu bringen. Die Offiziere, welcheer vorher von Genappe aus nach Ligny gesendet hatte, um diedort zurückgelassene Division Girard in die Position von Quatre-Bras zu ziehen, meldeten ihm, daß sie dieselbe nicht hätten fin-den können. Er sah daher keine Möglichkeit vor sich, auf die->l 13