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Zweiter Band.
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lerie-Massen, welche zwischen 1 und 2 Uhr das Centrum undden linken Flügel der englisch-allürten Armee angriffen, warin Hinsicht des Glanzes der Ausführung oder der Großartig-keit des Erfolges vielleicht ohne ein Seitenstück in dem letztenKriege. Wenn man die Uebermacht des Feindes an dieserWaffe, die Anzahl seiner Attaken und die Massen betrachtet,mit denen er vorging, so ist es unmöglich, den Heldenmuthder Reiterei Britanniens zn preisen, ohne gleichzeitig die Ge-schicklichkcit des edlen und tapfern Führers zu erwähnen, welcherdas Leben und die Seele ihrer Bewegungen in dem heißenKampfe gewesen ist, welcher so richtig mit den Kräften der-selben hausgehalten hatte, daß er noch zwei frische Brigaden

suche, eine Geschichte der Schlacht zu schreiben, ohne Zweifel in demGefühle, daß eine wirkliche Geschichte nicht geschrieben werden könne,ohne den Mangel an nöthigem Eifer von Seiten eines Theiles sei-ner Truppen ans Licht zu bringen, wie dies sich aus folgenden Be-merkungen ergiebt:

„Dann gaben die Fehler oder das schlechte Benehmen Einzel-ner den Andern Gelegenheit, sich auszuzeichnen und waren vielleichtdie Ursache materieller Verluste. Sie können daher keine wahre Ge-schichte der Schlacht schreiben, ohne die Fehler und das schlechteBenehmen wenigstens eines Theiles der Mitkämpfenden anzuführen."

Dem Briefe des HerzogS von Wellington an den König derNiederlande, welcher den Rapport der Schlacht begleitete, war fol-gendes Postscriptum hinzugefügt:

8. — ll'ai insrguö sn ers^on ites llsn8

mo» rszixort gusgo xrio votro ülsjests os xss Isisser xuvlier."

Daß eS viele ehrenvolle Ausnahmen von der allgemeinen Lau-heit dieser Truppen gab, ist vollkommen wahr. Ihre Offiziere schie-nen meistens guten Willen zu haben, man sah sie häufig bemüht,die augenscheinlich eingeschläferte Energie ihrer Leute zur Thätigkeitanzuregen, und der Umstand, daß ein holländischer Major mit einerSchwadron Husaren freiwillig der Brigade Vivian folgte, als diesezum Angriff des Centrums der feindlichen Stellung vorging, zeigte.Laß die holländisch-belgische Armee in ihren Reihen Leute besaß,welche willig uud selbst eifrigst besorgt waren, sich als brave undtapfere Soldaten zu benehmen.