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vorbringen konnte, als im kritischen Augenblick ihre Dienstezur Sicherung des Sieges verlangt wurden. Sie erfülltendiese Dienste auf möglichst glänzende Weise und mit einem Er»folge, der die Bewunderung aller Augenzeugen erregte*). Diebritische Artillerie bekundete, obgleich sie gegen ein unermeß-liches Uebergewicht an Metall zu kämpfen hatte, während desganzen Tages einen Grad von Tapferkeit, Eifer, Thätigkeitund Einsicht, welcher nicht übertroffen werden kann, und er-hielt sich brav den lange und rühmlich erworbenen Ruf ihrerVorzüglichkeit.
Von den Truppen der deutschen Legion, sowohl Infante-rie als Kavallerie und Artillerie, kann man unmöglich in Aus-drücken zu großen Lobes sprechen; für sie mag die Bemerkunggenügen, daß ihr Benehmen in jeder Beziehung dem der Britengleich war.
Von den vier hannöverschen Infanterie-Brigaden war dievon Kielmannsegge und ein Theil der von Halkett am thätig-sten engagirt. Die Brigade Best stand fast den ganzen Tagauf dem äußersten linken Flügel des ersten Treffens und dieBrigade Vincke in Reserve vorwärts Mont St. Jean. Siewaren erst vor kurzer Zeit und in der Eile ausgehoben; aberdie Art und Weise, in welcher so junge Soldaten wie die derBrigade Kielmannsegge so lange Zeit hindurch den wüthend-sten Stürmen der tapfern und wohldisziplinirten Truppen Frank-reichs widerstanden, würde den erfahrensten Veteranen Ehregemacht haben.
Die Braunschweiger, ebenfalls nur junge Soldaten, spiel-ten in der Schlacht eine ruhmvolle Rolle und rächten voll-
*) Die französischen Gcschichtsschreiber messen unveränderlich die end-liche Niederlage ihrer Armee denjenigen Attaken der leichten britischenKavallerie bei, welche unmittelbar nach dem Zurückschlagen des An-griffs der Kaisergarde gemacht worden sind.