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ständig den Tod ihres Fürsten. Einzelne Bataillone wurdenin dem Augenblicke sehr erschüttert, als die Division Alteneine kurze Strecke zurückwich, sie sammelten sich aber schnellund nahmen das verlorene Terrain wieder. Im Uebrigen ver-dient ihre Tapferkeit, welche häufig in Anspruch genommenund ihre Ausdauer, welche ernstlich erprobt wurde, die größteAnerkennung.
Die Truppen, welche unter Kruse die nassausche Brigadebildeten (eigentlich das Iste Regiment des naffauschen Kon-tingents), waren der Division Alten zugetheilt worden. Siebefanden sich daher oft im heftigsten Kampfe und benahmensich, wenn sie auch bei der erwähnten Gelegenheit in Unord-nung Miethen und durch einen wüthenden Anlauf des Fein-des zurückgetrieben wurden, im Allgemeinen mit großer Festigkeit.
Es ist unmöglich, Worte des Lobes für die Dienste desGeneralstabes, jenes wichtigen Zweiges der Armee, zu finden.Die Offiziere desselben zeichneten sich nicht weniger durch denEifer, die Kühnheit und die Thätigkeit aus, mit welcher siedieBefehle ihrer verschiedenen Generale zur Ausführung brachten,als durch die Lebhaftigkeit und die Intelligenz, welche sie beider Auffassung und Mittheilung des wahren Geistes ihrer In-struktionen bekundeten. Da sie bei Erfüllung ihrer eigenthüm-lichen Pflichten sich nothwendiger Weise sehr exponiren muß-ten, erlitten sie empfindliche Verluste. Wenige von ihnen ka-men unbeschädigt durch diesen schwierigen Kampf.
Die Kooperation der Preußen in dieser Schlacht ist nachund nach entwickelt und vollständig auseinandergesetzt worden.Daß Wellington nach den von Blücher erhaltenen Mittheilun-gen, diese Kooperation in einer viel früheren Periode des Ta-ges erwartete, erleidet keinen Zweifel; laßt man aber jede Be-trachtung über die Gründe der verspäteten Ankunft der preu-ßischen Streitkrafte aus dem Spiele, so ist es ebenso wenig