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Zweiter Band.
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deren Hilfe er einen geordneten und ehrenvollen Rückzug be-werkstelligen konnte.

Ware es den Preußen gelungen, die Franzofen eine halbeStunde früher aus Planchenoit zu vertreiben, so würde dieserUmstand in Verbindung mit dem allgemeinen Vorrücken derenglisch-alliirten Schlachtlinie ohne Zweifel das ganze Lobau'fche,vielleicht auch das Erlon'sche Korps gezwungen haben, die Waf-fen niederzulegen und sich auf Gnade und Ungnade zu ergeben,indem ihnen dann der Ruckzug auf Maison du Roi abgeschnit-ten worden Ware, wahrend das Vorgehen der Briten jedenVersuch vereitelt hätte, sich über die Chaussee nach Charleroizurückzuziehen. Auf der andern Seite wäre ein ähnliches Re-sultat, wenigstens in Bezug auf das Lobau'fche Korps hervor-gebracht worden, wenn dieses allgemeine Vorrücken eine halbeStunde früher stattgefunden hätte, während der französischerechte Flügel noch in größerer Entfernung von der Chausseeim Kampfe mit den Preußen begriffen war. Im erstern Fallewurde jedoch der entscheidende Angriff sehr richtig bis zu demAugenblicke verschoben, als derselbe durch die Ankunft schnellsich nähernder Verstärkungen mit dem größten Erfolge gleich-zeitig gegen den ganzen französischen rechten Flügel unternom-men werden konnte. Im letztern Fall aber konnte der ent-scheidende Angriff in keinem günstigern Augenblick und mitkeiner größer« Aussicht auf Erfolg geschehen, als unmittelbarnach der empfindlichen Niederlage der französischen Kaisergardein der englisch-alliirten Position. Zufälligkeiten dieser Art kön-nen bei der Kritik jeder Schlacht aufgefunden werden, wennman aber bedenkt, daß es in der neuern Kriegsgeschichte keinanderes Beispiel eines so vollständigen Sieges giebt, muß dasResultat so ruhmvoll, so entscheidend und so umfassend er-scheinen, als der genaueste und strengste Berechner der Chanceneiner Schlacht nur verlangen kann.