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Was den wirklichen Antheil der Preußen an dieser Schlachtbetrifft, so mag aufrichtig als wahr anerkannt werden, daßder Kampf des Dälowschen Korps gegen die Truppen Lobau'sund einen Theil der Kakfergarde höchst hartnäckig und blutigwar. Besonders sind die drei aufeinanderfolgenden Stürmeum den Besitz von Planchenoit ein schreckliches Beispiel fürdie tödtlkche Feindschaft, welche die Truppen beider Nationengegen einander hegten und die Verluste der Preußen in dervergleichsweise kurzen Zeit ihres Engagements liefern einenhinreichenden Beweis für den Werth ihrer Kooperation. Esist unleugbar wahr, daß der Schlag, welcher den Sieg ent-schied, durch Wellington gethan wurde, als er nach vollstän-diger Abweisung des großen Angriffs der französischen Kaiser-garde den errungenen Vortheil sogleich dadurch verfolgte, daßer kühn das Centrum der feindlichen Linien anfiel und durch-brach und diese Bewegung durch das allgemeine Vorgehen sei-ner ganzen Armee unterstützte. Aber es ist gleichzeitig ebensowahr, daß die mächtige Diversion der Preußen die Starkejener französischen Linien, um das Lobau'sche Korps, welchesin diesem Feldzuge noch keinen Schuß gethan, um 12 Batail-lone der Kaisergarde, welche bei Ligny kaum den geringstenVerlust erlitten hatten, endlich um 18 Schwadronen Kaval-lerie verminderte. Der kräftige Angriff, welchen Bülow gleich-zeitig mit dem letzten Sturm auf Planchenoit unternahm, trugwesentlich zu dem allgemeinen und unheilvollen Schrecken bei,welcher die ganze französische Armee ergriff. Außerdem mach-ten die Preußen durch die kräftige Verfolgung, welche sie unterder Führung des unermüdlichen Gneisenau die ganze Nachthindurch unterhielten, den Sieg noch vollständiger und ent-scheidender und beraubten den Feind wirksam jeder Gelegen-heit, auf der belgischen Seite der Grenze wieder zu sich zukommen. Mit einem Worte, beide Armeen führten wunderbar