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Zweiter Band.
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schicklichkeit genommen. Seine Truppen mußten in der Dun-kelheit der Nacht, auf einem engen und beschwerlichen Wegeund in der unmittelbaren Nahe der Preußen, die Höhen hin-ter Limale ersteigen. Das feindliche Feuer beherrschte denAusgang des Defilees. Grouchy war noch bis spät beschäf-tigt, die aus der Straße debuschirenden Bataillone auf ihrenPosten zu fähren, wahrend gleichzeitig die leichte KavalleriePajols rasch nach dem linken Flügel hineilte.

Der Oberst von Stülpnagel ließ das Füsilier-Bataillondes 5ten kurmarkischen Landwehr-Regiments und seine Bat-terie hinter dem kleinen Gehölze rechts von Bierge als Re-serve zurück und ging, so spat es auch war, mit den ihm nochbleibenden S Bataillonen zum Angriff über. Das Detasche-ment des Oberst-Lieutenant von Stengel deckte seine rechteFlanke. Obgleich die Dunkelheit verhinderte, Stellung undStarke der Franzosen genau zu erkennen, wollte man doch einenVersuch machen, Limale wiederzunehmen und den Feind überdie Dyle zurückzuwerfen. Der Angriff wurde folgendermaßenausgeführt. Zwei Bataillone bildeten das erste Treffen, dieübrigen drei folgten ganz nahe hinter ihnen. Die beiden Bri-gade-Schwadronen vereinigten sich mit den drei SchwadronenStengels und die ganze Reserve-Kavallerie folgte zur Unter-stützung nach. Bei dieser Bewegung wurde jedoch die gegen-seitige Verbindung der avancirenden Truppen durch die Dun-kelheit der Nacht sehr gestört. Die beiden Bataillone des er-sten Treffens wollten eben einen Hohlweg überschreiten, als sievon zwei französischen Bataillonen jenseits desselben eine Salve.erhielten und dadurch am weiter« Vorgehen gehindert wurden.Die drei Bataillone des zweiten Treffens hatten sich zu sehrlinks gezogen und geriethen dort in feindliches Tirailleurfeuer.Das Detaschement Stengels versuchte zwar ebenfalls vorzu-gehen, wurde aber von der französischen Kavallerie daran ver-H. 15