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höherer Wuth die obern Zimmer der Häuser und hielten tapferaus, bis die Ankunft ihrer Reserven sie erlöste.
Die glänzende Vertheidigung von Wavre war preußi-fcherfeits nicht blos durch die unbeugsame Tapferkeit der Trup-pen, sondern auch durch die angemessene Aufstellung der Re-serven ausgezeichnet, welche letzteren jeden Versuch des Fein-des, in der Stadt festen Fuß zu fassen, vereitelten. Währenddie Tirailleurs und ihre Soutiens längs der Dyle und in denanliegenden Häusern postirt waren, hatten die Reserven sichin den nächsten mit dem Fluß parallel laufenden Straßen ver-deckt aufgestellt. Sobald die französischen Angriffs-Kolonnen,schon erschüttert durch das konzentrirte Tirailleurfeuer, dieBrücke zu forciren versuchten, brachen sie aus den Seitengassenhervor, stellten sich dem Feind in Masse entgegen und schlu-gen ihn stets unter großen Verlusten zurück. In dieser Arttrieben das Füsilier-Bataillon des 30sten Regiments, unter demMajor von Sprenger, und das 3te Bataillon des Isten kur-markischen Landwehr-Regiments, unter dem Major von Born-städt, mit wunderbarer Tapferkeit alle Angriffe zurück, welchewährend des ersten Theiles des Streites mit großer Ueber-macht ausgeführt wurden. Als eine dieser Attaken einen etwasgünstigern Erfolg hatte, ging das 2te Bataillon des 30stenRegiments, unter dem Major von Beaufort vor; in einemgleich kritischen Momente kam das Iste Bataillon des 4ten kur-märkischen Landwehr-Regiments, unter dem Major von Grol-mann heran, und beide Male gelang es diesen Bataillonen, denFeind zurückzuwerfen. Sie nahmen in den mit dem Fluß pa-rallel laufenden Straßen ihre Aufstellung und vereitelten inder beschriebenen Art und mit heroischer Tapferkeit alle wei-ter« Versuche sie daraus zu vertreiben. Wenn man bedenkt,daß 4 preußische Bataillone von 4 Uhr Nachmittags bis indie Nacht hinein, ihren Platz im ununterbrochenen und ver-