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Zweiter Band.
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einen Angriff zu unternehmen, sondern ließ die reitende Bat-terie auffahren und durch dieselben die französischen Truppenauf ihrem Rückzüge nach der Stadt mit Kartätschen und Gra-naten beschießen. Dieselbe verließen jedoch die Chaussee undmarschirten auf den angrenzenden Höhen fort, bis sie die Ba-taillone erreichten, welche zu ihrer Aufnahme aufgestellt wa-ren, und sich dem wettern Vordringen des preußischen Armee-Korps widersetzten. Hierauf zog die Thielemannfche Kavalle-rie ab und überließ die weitere Verfolgung des Feindes demletzteren Korps — zu dessen Operationen wir jetzt zurückkeh-ren müssen.

Erst am 20. um 5 Uhr Morgens erhielt Pirch die Nach-richt, daß der Feind sich von Gembloux nach Namur zurück-zöge. Oberst-Lieutenant von Sohr wurde nun in aller Eilemit seiner Kavallerie-Brigade, einer reitenden Batterie undden Füsilier-Bataillonen des 9ten, 14ten und 23sten Regi-ments als Avantgarde nach Gembloux gesendet. Als Sohrsich dieser Stadt näherte, erfuhr er, daß die ThielemannfcheKavallerie den Feind auf der Straße von Gembloux nach Na-mur verfolge.

Pirch befahl sogleich den Angriff. General-Major vonKrafft war mit der 6ten Brigade der Avantgarde ganz nahegefolgt und um 4 Uhr Nachmittags mit ihr auf gleiche Höhegekommen; er sollte den Angriff der Avantgarde unterstützen.Es wurden drei Angriffs-Kolonnen gebildet: die erste bestandaus dem Isten Bataillon des 9ten, dem Füsilier-Bataillon des26sten und dem Isten Bataillon des Isten Elb-Landwehr-Re-giments; sie stand unter dem Befehl des Majors v. Schmidtund detaschirte nach der linken Seite der Straße, um die indem Walde und auf den Höhen postirten feindlichen Truppenzu vertreiben. Die zweite bestand aus dem isten und 2tenBataillon des 26sten und dem Isten Bataillon des 9ten Re-