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Das Gros der Grouchy'schen Armee befand sich um dieseZeit im vollen Rückzüge längs des Desilee's der Maas. Nurdie Division Teste war in Namur geblieben, um die Preußenso lange als möglich aufzuhalten. Dieselbe hatte alle Thoresorgfältig barrikadirt, und auf der Seite, wo die Preußen sichzeigten, die Wälle stark besetzt. Sie leistete einen höchst ta-pfern Widerstand. Da die Offiziere bemerkten, daß ihre Leuteso gut Stand hielten und der Beaufsichtigung entbehren konn-ten, so nahmen sie die Musketen der Verwundeten und feuer-ten mit jenen von den Wallen hinunter. In der Stadt herrschtedie größte Ordnung. Die Verwundeten, die Proviant- undMunitionswagen waren schon fortgeschafft worden und befan-den sich auf der Rückzugsstraße.
General von Pirch fühlte sehr wohl, daß die Franzosennur zur Deckung ihres Rückzuges die Stadt vertheidigten; erbeabsichtigte daher keinen ernstlichen Angriff, sondern wolltesich nur der Vorstädte bemächtigen und den Feind dadurch inSchach halten, daß er Truppen gegen die Porte de Fer unddas St. Nikolas Thor entsendete: er hoffte, daß eine De-monstration gegen das letztere Thor die Franzosen um die Si-cherheit der Sambrebrücke besorgt machen würde, er befahldaher den General von Brause, mit der 7ten Brigade die imGefecht begriffene abzulösen und im Verein mit der Avant-garde, unter dem Oberst-Lieutenant von Sohr, die Stadt zublokiren. Der Rest des Korps sollte bei Temploux bivakiren.
General v. Brause stellte das Füsilier-Bataillon des 22stenRegiments der Porte de Fer, und das Füsilier-Bataillon des2ten Elb-Landwehr-Regiments dem Brüsseler Thore gegen-über auf. Das Gros der 7ten Brigade, unter dem Oberstvon Schon, postirte sich hinter der Vorstadt. Das zuerst ge-nannte Bataillon hatte 400 Schritt von der Porte de Ferentfernt eine gedeckte Aufstellung genommen und seine Tirail-