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wegen gegen die Hauptstadt vorgingen, und um vereint mitGrouchy sie zu trennen, sie wo möglich zu vernichten? Nein!Das Schwert, welches das Kaiserthum erhoben und in Un-terwürfigkeit gehalten, welches Europa erobert und in Unter-würfigkeit gehalten, welches Europa erobert und in Fesselngeschlagen hatte, war machtlos seinen Handen entsunken. Inihm waren nicht langer die Macht und der Wille des kaiser-lichen Frankreichs konzentrirt. Sie waren durch die Verfas-sung den Organen der Nation, den erwählten Repräsentantendes Volkes übertragen worden. Er vereinte nicht mehr inseiner Person die verwaltende und die vollziehende Gewalt,sondern stand unter der Kontrolle jener Macht, welche er beiseiner Abreise von Paris mehr fürchtete, als den Feind, wel-chem er entgegenging — der Macht der gesetzmäßig ausge-sprochenen öffentlichen Meinung. Wenn er deren Stärke vorseiner Niederlage auf dem Schlachtfelde schon so sehr fürch-tete, wie groß, ja wie hoffnungslos muß dann ihm das Un-ternehmen geschienen sein, ihre Aufmerksamkeit zu beschwich-tigen und von ihr die Bewilligung neuer Opfer zu erlangen,als er am Nachmittage des 21. Juni — nur eine kurze Wochenach Uebernahme des Kommando's der Armee — in Pariseintraf, um persönlich das unglückselige Resultat seiner Unter-nehmung zu berichten. Die kaiserlich Gesinnten in der Haupt-stadt hatten sich bei der Nachricht des Sieges von Ligny denausschweifendsten Hoffnungen hingegeben. Aber ihre Freudewar kurz, denn bald verbreiteten sich unheilvolle Gerüchte überplötzliche Unfälle, welche der Sache Napoleons zugestoßen seinsollten. Bei der unerwarteten Ankunft des Kaisers schwan-den aber alle Zweifel und machten nun den äußersten Befürch-tungen Platz.
Napoleon rief sogleich eine Kabinets-Versammlung zu-sammen. Er setzte seinen Ministern freimüthig den kritischen