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Zweiter Band.
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Euch die Gefahren zu schildern, denen das Vaterland ent-gegen geht. Die unheilschwangern Gerüchte, welche seitzwei Tagen circuliren, haben sich unglücklicher Weife be-stätigt. Jetzt ist der Augenblick da, sich um die nationalenFahnen — um die dreifarbige Fahne von 1789, um dieFahne der Freiheit, der Gleichheit und des Gesetzes — zuversammeln. Ihr allein könnt jetzt das Vaterland schützenvor fremden Angriffen und inneren Spaltungen; Ihr alleinkönnt die Unabhängigkeit und Ehre Frankreichs sichern. —Erlaubt daher einem Veteranen in der heiligen Sache derFreiheit, dem zu allen Zeiten der Faktionsgeist fremd war,Euch einige Beschlüsse vorzulegen, welche ihm das Gefühlder öffentlichen Gefahr und die Liebe zum Vaterlande ein-gegeben haben. Sie sind solcher Art, daß ich überzeugtbin, Ihr werdet die Nothwendigkeit ihrer Annahme sogleichanerkennen:

I. Die Deputirten-Kammer erklärt, daß die Unabhängig-

keit der Nation bedroht ist.

II. Die Kammer erklärt ihre Sitzungen für permanent.

Jeder Versuch, sie aufzulösen, soll als Hochverrathbetrachtet werden. Jeder, der sich eines solchen Ver-suches schuldig machen wird, soll als Verräther anseinem Vaterlande betrachtet und sogleich als solcherbehandelt werden.

III. Die Armee der Linie und die Nationalgarde, welchefür die Freiheit, die Unabhängigkeit und die Inte-grität Frankreichs gekämpft haben und noch käm-pfen, haben sich um das Vaterland verdient ge-macht.

IV. Der Minister des Innern wird aufgefordert, die Ober-

offiziere der Pariser Nationalgarde zu versammeln,und sich mit ihnen über die Mittel der Bewaffnung