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ser wichtigen, nationalen Krisis eine kühne und entscheidendeMaßregel zu treffen.
Indem Fouchö auf diese Weise seinen Herrn über die Ge-sinnung der großen politischen Parteien und über den wahrenZustand der öffentlichen Meinung tauschte, verletzte er ohneZweifel das in ihn gesetzte Vertrauen. Aber ganz abgesehenvon der Frage, ob er wirklich von patriotischen Beweggründengeleitet worden ist oder nur nach einem Systeme tiefer Falsch-heit und den Augenblick benutzender Selbstsucht handelte, bleibtes ebenfalls keinem Zweifel unterworfen, daß er durch denbei dieser wichtigen Gelegenheit eingeschlagenen Weg sein Va-terland vor einem noch größer» Unglück bewahrte.
Die Kabinets-Versammlung setzte die Diskussionen fort.Einige unterstützten die Vorschlage Napoleons, andere mißbil-ligten sie, bis er endlich den Gründen Fouche's und CarnotsGehör gab und erklärte, daß er sich der Loyalität der Kam-mern unterwerfen und mit ihnen über die Maßregeln Rathpflegen wolle, welche die kritische Lage des Vaterlandes er-heische.
Während dessen waren die Deputirten zusammen getretenund hatten ihre Verhandlungen über den gegenwärtigen Zu-stand der öffentlichen Angelegenheiten begonnen. La Fayette,der anerkannte Führer der liberalen Partei, hatte von demGegenstände der Diskussion des Kabinetsrathes Kenntniß er-halten. In dem Gefühle, daß kein Augenblick zu verlierensei, um den Schlag abzuwenden, welcher ihren Freiheiten dro-hete, bestieg er die Tribüne und redete unter dem tiefsten Schwei-gen und der größten Spannung die Versammlung folgender-maßen an:
Repräsentanten! Zum erstenmale seit vielen Jahrenhört Ihr eine Stimme wieder, welche die alten Freundeder Freiheit noch kennen werden. Ich erhebe mich, um