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Zweiter Band.
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daß die letzteren die nationale Unabhängigkeit, die territorialeIntegrität und das jedem Volke gehörige Recht achten, sichnach eigenem Gutdünken eine Verfassung zu geben. DieseVerhandlungen müßten endlich durch die rasche Entfaltungder nationalen Streitkräfte unterstützt werden."

Dieser Bericht wurde mit allgemeiner Mißbilligung auf-genommen. Der Berichterstatter fuhr daher, die Erwartungender Kammer kennend, folgendermaßen fort:

„Dieser Artikel, meine Herren, scheint mir unzureichend.Er erfüllt nicht den Zweck, welchen sich die Kammer gefetzthat, da es möglich ist, daß Ihre Deputation nicht ange-nommen wird. Ich würde daher nicht die Annahme dieserMaßregel vorschlagen, wenn ich nicht wüßte, daß Sie baldein Schreiben des Kaisers erhalten werden, worin er seinenWunsch ausfpricht, die Wirkung dieses zuerst zu versuchen.Sollte es sich jedoch zeigen, daß er das Hinderniß wäre,welches die Nation abhalte, wegen ihrer Unabhängigkeit zuunterhandeln, so würde er bereit sein, jedes Opfer zu brin-gen, welches man verlangen möchte."

Dieses brachte in der Versammlung eine außerordentlicheAufregung hervor. Man sah es für einen Kunstgriff Napo-leons an, um dadurch Zeit zu gewinnen, daß er den Kam-mern eine Maßregel vorschlug, von der er wohl wußte, daßsie erfolglos sein würde, und um die erste günstige Gelegen-heit zur Zerstörung ihrer Unabhängigkeit und Wiederherstel-lung seines Despotismus benutzen zu können — um, mit einemWorte, den achtzehnten Brumaire wieder ins Leben zu rufen.Der Tumult hatte den höchsten Grad erreicht; viele protestir-ten heftig gegen den Bericht; endlich erstieg einer von ihnen,Duchesne, die Tribüne und sprach folgende energische undentschiedene Worte: