Band 
Zweiter Band.
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Drouot, Dejean und Andreossy und den Herren Boissy d'An-glas und Thibaudeau bestand.

Nachdem Napoleon von den Vorgängen in der Depu-tirten-Kammer und dem Tone der Debatten genau unterrich-tet worden war, schwankte er lange, ob er die Versammlungauflösen oder der kaiserlichen Krone entsagen solle. Einige derMinister erkannten die Richtung seiner Ideen; sie versichertenihm aber sogleich, daß die Kammer einen zu festen Halt inder öffentlichen Meinung gewonnen habe, um einen gewalt-samen Staatsstreich zu erlauben, und meinten, daß er sich mög-licher Weise der Macht berauben könnte, dem Throne zn Gun-sten seines Sohnes zu entsagen, wenn er den Akt dieser Ent-sagung verzögerte. Dessen ungeachtet schien er entschlossen,diesen Schritt bis zum letzten Augenblick aufschieben zu wol-len; er hoffte, daß wahrend dieser Zeit irgend ein günstigesEreigniß eintreten und die jetzige Stimmung der Kammer an-dern möchte.

Am folgenden Morgen versammelten sich die Deputirtenin aller Frühe wieder. Mit der größten Ungeduld erwarteteman den Bericht des Kommitee's; als zwei Stunden vergan-gen waren, geriethen die Mitglieder der Kammer in die größteAufregung; einige behaupteten, die Gefahr des Staats sei sodringend, daß es ihre Pflicht wäre, unmittelbare und entschei-dende Maßregeln zu beschließen, ohne den Bericht zu erwar-ten. Die größte Aufregung, der größte Tumult herrschte vor,da erschien plötzlich General Grenier, der Berichterstatter derKommission; er erklärte, daß dieselbe nach einer Berathungvon fünf Stunden Folgendes beschlossen habe:

„Das Wohl des Vaterlandes verlange es, daß der Kaiserden beiden Kammern erlauben müsse, eine Kommission zuernennen, welche beauftragt würde, direkt mit den verbün-deten Mächten zn verhandeln. Dieselbe solle nur feststellen.