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zösischen linken Flügels hoffte man dem Feind den Rückzug ab-zuschneiden oder wenigstens Paris vor ihm zu erreichen. ZurMaskirung dieses Planes sollte ein Korps preußischer Kaval-lerie dem Feind auf der graben Straße folgen und sich fürdie Avantgarde der alliirten Armeen ausgeben. Da es nöthigwerden konnte, Drücken über die Oisc zu schlagen und derpreußische Ponton-Train dazu nicht ausreichte, so sollte derbritische General den seimgen versenden. Um sich endlich einegute Basis für diese Operationen zu schaffen, kam man über-ein, daß der Prinz Friedrich der Niederlande mit seinem Korpszur Belagerung der an der Scheide und zwischen ihr und derSambre gelegenen Festungen zurück bleiben, und daß eine an-dere Truppenmasse die Belagerung der von der Sambre undzwischen ihr und der Mosel gelegenen Festungen unternehmensolle. Diese letztere Truppenmasse bestand aus dem 2ten preu-ßischen Armee-Korps, unter dem General von Pirch, dem nord-deutschen Korps*), zuerst unter dem Gemeral Graf Kleist vonNollendorf, dann unter dem General-Lieutenant von Hacke,und aus einem Theile der Besatzung von Luxemburg, unterdem General-Lieutenant Prinz Ludwig von Hessen-Homburg.Alle diese deutschen Truppen wurden unter den Ober-Befehldes Prinzen August von Preußen gestellt.
Dieser Operationsplan war so, wie man aus der Ver-einigung solcher Feldherren, als Wellington und Blücher wa-ren, nur erwarten konnte; er war ohne Zweifel am besten ge-
*) Dieses Korps hatte am 12. März bei Koblenz und Neuwied denRhein passirt und an der Mosel und Saar Stellung genommen. Esblieb daselbst bis zum 16. Juni, wo es in Folge des Zurückwerfensder Blücherschen Armee den Befehl empfing, sich auf St. Vith zu-rückzuziehen. Don dort aus wurde es jetzt über Bastogne und Neuf-chateau über die französische Gränze gezogen, um Bouillon und Sedananzugreifen.