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Zweiter Band.
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zügler zu sammeln und Munition und Bagage herankommenzu lassen.

Von den englisch-alliirten Armee marschirte an diesemTage nur die 6te hannöversche Brigade Lyon, nebst der Hu-saren-Drigade Graut, der reitenden Batterie des Oberst-Lieu-tenant Webber Smith und den Fuß-Batterien der Majors Unettund Brane, unter der Anführung des Generals Colville, zumAngriff auf Cambray ab. Der Herzog glaubte, daß die Gar-nison diesen Platz geräumt und höchstens 300 bis 400 Manndaselbst zurückgelassen habe; er versah daher den General Col-ville mit einem Brief an den Gouverneur, durch welchen erihn zur Uebergabe der Festung aufforderte, und mit mehrerenKopien der Proklamation des 22sten. Das Iste braunschweig-sche leichte Bataillon wurde von der Reserve nach Daway ent-sendet, um die vom Feinde besetzte Festung Le Quesnoy zubeobachten.

Das 3te preußische Armee-Korps ging bis Avesnes vor,wodurch die drei zur Offensive gegen Paris bestimmten Korpsin so nahe Berührung mit einander kamen, daß sie durch kaumeinen halben Marsch ihre Vereinigung bewirken konnten. DieseEntfernung wurde auf dem ganzen Reste der Marschlinie bei-behalten.

An demselben Tage hielten die verbündeten Feldherren zurFeststellung ihres weiteren gemeinsamen Operationsplanes zuCatillon eine Zusammenkunft. Da man durch die erhalteneNachrichten gewiß wußte, daß der Feind seine Streitkrafte beiLaon und Soissons concentrire, und man sich bei dem Vor-dringen gegen die Hauptstadt nicht mit Avant- und Arriere-garden-Gefechten aufhalten wollte, so wurde beschlossen, dieseOperationslinie zu verlassen, auf dem rechten Ufer der Oisevorzugehen und den Fluß entweder bei Compiegne oder PontSt. Maxence zu passiren. Durch diese Umgehung des fran-