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An demselben Tage wurden bei den Vorposten des unterden Befehlen des Prinzen Friedrich der Niederlande bei Va-lenciennes stehenden Corps, und bei denen des Isten preußi-schen Armee-Korps Vorschlage zur Einstellung der Feindselig-keiten gemacht. Man gab vor, daß Napoleon zu Gunsten sei-nes Sohnes abgedankt habe, daß eine provisorische Regierung,aus Fouchö, Caulincourt, Grenier und Quinette bestehend, er-nannt sei, und von derselben Bevollmächtigte mit Friedens-anträgen an die verbündeten Machte gesandt worden waren.Wellington und Blücher fühlten aber sehr wohl, daß sie nichtden Absichten und dem Geiste der alliirten Souveraine Euro-pas gemäß handeln würden, wenn fie diesen Vorschlägen Ge-hör gäben, und verweigerten daher bestimmt die Einstellungihrer Operationen. Die dem preußischen Feldherrn gemachtenAntrage gingen vom General Graf Morand, dem Komman-deur der bei Laon stehenden französischen Arrieregarde aus.Blücher erwiederte, daß kein Waffenstillstand geschlossen wer-den könne, es sei denn, daß Napoleon ausgeliefert und dieim Rücken der Armee liegen gebliebenen Festungen als Garan-tie übergeben würden.
Ludwig XVIII. kam, dem Rathe Wellingtons zu Folge,mit einem zahlreichen Gefolge spat am Abend in Le Cateauan, und wartete nur die Einnahme der Citadelle von Cam-bray ab, um seine einstweilige Residenz in dieser Stadt zunehmen.
Die preußische Armee nahm am 24., dem gemeinsamenOperationsplane gemäß, ihre Bewegungen wieder auf. MitAnbruch des Tages wurde Oberst-Lieutenant von Schmiede-berg mit den schlesischen Ulanen und etwas reitender Artilleriegegen Laon entsendet, um im Verein mit den schon vom IstenArmee-Korps abgeschickten Detaschements den Feind zu beob-achten und zu tauschen. Blücher ließ seine drei Armee-Korps