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Zweiter Band.
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lebhaftes Feuer auf die preußischen Plänker. Bald daraufsah man eine Infanteriekolonne hinter ihnen vorgehen. Dieauf der Straße nach Soissons vorwärts des dortigen Thorespostirte halbe reitende Batterie ließ die Kolonne bis auf an-gemessene Schußweite herankommen und empfing sie dann miteinem so kräftigen und wohlgezielten Feuer, daß wenige Augen-blicke später die ganze Masse Schutz suchend nach dem Waldestürzte. Hierauf fuhren 4 französische Geschütze auf und ant-worteten der preußischen Artillerie. Während dessen zog sichder Feind im Wald immer weiter links. Die Preußen schlof-fen anfangs aus dieser Bewegung, daß er den dortigen An-griff aufgeben wolle, um die untere, schwächere Seite der Stadtauf den Straßen nach Crespy und Paris zu bestürmen; sa-hen aber bald, daß er nur seinen Rückzug maskiren wolle.Das Iste schlesische Husaren-Regiment ging zu seiner Verfol-gung auf der Straße nach Soissons vor.

Das unglückliche Resultat dieses Gefechtes, welches an-derthalb Stunden dauerte, sich jedoch auf eine Kanonade undgegenseitiges Tirailliren beschränkte, raubte den Franzosen dieAussicht, ihren Rückzug durch eine Besetzung von Compiegnezu sichern und das Vorgehen der Preußen längs der Oise zuhemmen. Die 3te preußische Brigade hatte indessen seit derSchlacht von Waterloo fortwährend die Avantgarde des IstenArmeekorps gebildet und war durch die Anstrengungen desvergangenen Tages und der Nacht zu erschöpft, um demFeinde bei seinem Rückzüge ernstlichen Schaden zufügen zukönnen. So entkam derselbe glücklich. Ziethen befahl, daßvon nun an die 2te Brigade die Avantgarde bilden solle. Die-selbe war aber noch nicht herangekommen und dadurch ge-wannen die Franzose» eine werthvolle Zeit.

Das Gros des Ziethenfchen Korps erreichte Compiegnenicht vor Mittag. Blücher war daselbst schon angekommen