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und befahl, daß die Avantgarde (jetzt die 2te Brigade) unddie Reserve-Kavallerie, 100 Schützen vor der Tete, sogleichdurch den Wald gegen Villers-Cotterets vorgehen sollten.Das Gros des Korps folgte nach und sollte in dem Falle,wo die Avantgarde bei diesem Orte auf den Feind stieße, sichsogleich auf dessen Rückzugslinie werfen. Ziethen handelte in-dessen nicht ganz iu dem Sinne dieses Befehles, sondern ließdas Gros des Korps nebst der Reserve-Artillerie und Kaval-lerie durch den Wald von Compiegne nach Gillicourt vor-gehen und dekaschirte nur die 2te Brigade, verstärkt durch diebrandenburgschen Dragoner und fünf Geschütze reitender Ar-tillerie gegen Villers-Cotterets. Die Isten westpreußischenDragoner und die brandenburgschen Ulanen gingen mit einerreitenden Batterie zur Verfolgung vor. Die 3te Brigadesollte ihnen zur Unterstützung folgen, die 4te das Defilee vonGillicourt besetzt halten.
Die feindliche Arrieregarde wurde von den beiden Kaval-lerie-Regimentern diesseits Crespy eingeholt und in Unordnungnach der Stadt hineingeworfen. Die Franzosen verließen auchdiese in der größten Eile, worauf die 3te Brigade nebst einerKavallerie-Brigade daselbst bivakirte und Dragoner-Abtheilun-gen dem zurückgehenden Feinde folgen ließ.
Die 4te Brigade, die andere Kavallerie-Brigade und dieReserve-Artillerie bivakirten bei Gillicourt. Die 2te Brigadeerreichte mit der ihr hergegebenen Kavallerie um MitternachtLongprö, nicht weit von Villers-Cotterets. Der lange Marsch,welchen die Truppen des Isten Armeekorps an diesem Tagevon Noyon aus gemacht hatten und die wahrscheinliche Aus-sicht, am folgenden Tage mit dem Feinde zusammenzukommen,machte ihnen einige Stunden Ruhe unumgänglich nöthig.