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wurde, wahrend die übrigen Truppen nach kurzer Rast ihrenMarsch auf Senlis fortsetzten.
Es ist dies ein neues schlagendes Beispiel für die großeWichtigkeit einer genauen Zcitberechnung bei militairischen Ope-rationen. Die Preußen erreichten an diesem Morgen nureine halbe Stunde vor Ankunft der Franzosen die Drücke zuCompiegne und waren sie wenige Minuten spater zu Ereil an-gekommen/ hatten sie die letzteren im Besitze der Brücke ge-funden.
Major von Blankenburg wurde mit dem Isien pommer-schen Landwehr-Kavallerie-Regiment von Ereil nach Senlisvorgeschickt. Er hatte diesen Ort so eben erreicht und seinenBivak auf dem Marktplatze aufgeschlagen, als um 9 UhrAbends Kellermann mit der Isten französischen Kürassier-Bri-gade auf der entgegengesetzten Seite ankam und gegen denvon den Preußen besetzten Platz losstürmte. Major von Blan-kenburg hatte kaum Zeit aufsitzen zu lassen, attakirte aber mitden zuerst fertig gewordenen Leuten die französischen Reiterund trieb sie nach dem Stadtthore zurück. Die Feinde sam-melten sich jedoch wieder, erneuerten die Attake, gewannendiesmal die Oberhand und zwangen die Preußen, sich auf derStraße von Pont St. Maxence zurückzuziehen. Die Keller-mannsche Brigade setzte sodann ihren Marsch auf der einge-schlagenen Rückzugslinie fort. Seine 2te Kürassier-Brigadeund das Erlonsche Armeekorps zogen sich wahrend dessen aufderselben Straße nach Senlis zurück. General von Sydowdirigirte sich von Ereil aus mit der Avantgarde des 4tenpreußischen Korps auf denselben Punkt. Er war der Mei-nung, daß er dem Isten pommerschen Landwehr-Kavallerie-Regiment folge. Als er um 10 Uhr Abends mit der Teteder Kolonne, den 8ten Husaren und dem 3ten Bataillon des3ten neumärkschen Landwehr-Kavallerie-Regiments in Senlis