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Zweiter Band.
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anlangte, fand er den Ort unbesetzt und bemächtigte sich da-her desselben. Die Franzosen näherten sich der Stadt aufder Seite von Crespy. Die preußische Infanterie postirtesich sogleich in die nächste» Häuser am Thore, empfing diefeindliche Kavallerie mit cirem wirksamen und heftigen Mus-ketenfeuer und zwang sie zur Umkehr. Die herangekommcneKolonnen-Tete des Erlonschen Korps wurde ebenso, wie dieKavallerie, genöthigt, eine andere Richtung einzuschlagen. AlsSydow seine ganze Avantgarde beisammen hatte, folgte erden Franzosen eine kurze Strecke und bivakirte um Mitter-nacht etwas vorwärts Senlis. Die Feinde erreichten jedocham nächsten Morgen die durch Gonesse nach Paris führendeStraße.

Gleichzeitig mit dieser Unternehmung der Avantgarde des4ten preußischen Armeekorps war ein anderes Detaschementdesselben zur Besetzung von Pont St. Mapence und Verberieabgesandt worden. Da die Franzosen an dem ersteren Punktedie Brücke zum Theil zerstört hatten, so wurde das 2te pom-mersche Landwehr-Kavallerie-Regimcnt übergeschifft und so-gleich Detaschements nach Verberie und Senlis vorgeschoben.Die 14te Brigade überschritt nach der Kavallerie auf dieselbeWeise den Fluß und besetzte sodann die Höhen auf beidenSeiten der großen Pariser Straße. Diese Truppen bivakir-ten in ihrer Stellung, während das Gros des Korps PontSt. Maxence erreichte und während der Nacht auf dem rech-ten Ufer des Flusses blieb. Mit der größten Thätigkeit warman beschäftigt, die Brücke für das Passiren der Artillerieherzustellen.

Auf diese Weise hatte sich Blücher der Oiselinie versichertund war durch das Vorschieben seiner Vortruppen bis Vil-lers-Cotterets der Flanke des zurückziehenden Feindes so nahe