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Zweiter Band.
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Villers-Cotterets lassen. Im Begriffe, dem General Pirchden Befehl zum Marsch auf Crespy zu übersenden, erhielt ervon demselben die Meldung, daß er auf die französischenTruppen bei ihrem Rückzüge durch Villers-Cotterets gestoßensei und fürchtete, durch die Ucbermacht zurückgedrängt zuwerden. Da die nächsten preußischen Truppen in Crespynoch fast drei Lieues von letzterem Orte entfernt waren, sogab Iiethcn jeden Gedanken an eine unmittelbare UnterstützungPirchs auf und beschloß, mit der 3ten Brigade der Reserve-Kavallerie und Artillerie nach Levignon auf der großen Pa-riser Straße zwischen Villers-Cotterets und Nanteuil vorzu-eilen und wo möglich diesen Punkt vor Ankunft der Fran-zosen zu erreichen. Er traf dieselben, als sie eben das Dorfpassirten, ließ daher sogleich eine Haubitz-Batterie vorziehenund den Ort mit Granaten bewerfen. Die isten westpreußi-schen Dragoner und die isten schlesischen Husaren nebst einerreitenden Batterie erhielten den Befehl, den Feind anzugreifen.Die Franzosen zogen sich aber in solcher Eile zurück, daß sieerst auf halbem Wege zwischen Levignon und Nanteuil einge-holt werden konnten. Hier machte ihre Arrieregarde gegendie Preußen Front. Es war das 2te Armeekorps unter Reillemit mehreren Kavallerie-Regimentern, welche den Rückzugzwar fortsetzten, ihre Arrieregarde jedoch unterstützten. ZweiSchwadronen der 2ten wesipreußischen Dragoner attakirtendie letztern, wurden jedoch von einem französischen Lancier-Regiment in die Flanke genommen und zurückgetrieben. Hier-auf ging der Feind, in der Hoffnung, die preußische Kavalleriegänzlich über den Haufen zu werfen, zum Angriff über, wurdeaber durch eine erfolgreiche Attake der isten schlesischen Hu-saren in die Flucht geschlagen und verlor zwei Geschütze.Gleichzeitig fuhr die reitende Batterie links der Chaussee aufund schleuderte Verderben in den fliehenden Feind, welcher