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zu und stellte das Ganze unter die Befehle des Prinzen Wil-helm von Preußen. Dieser stieß Nachmittags auf Detasche-ments des Erlonfchen und auf das Rcillefche Korps, welchessich von Nanteuil zurückzog. Er griff den Feind sogleich an,zerstreute eine große Zahl seiner Truppen und machte mehrals 2000 Gefangene. Erst spat am Abend kam die Avant-garde in Gonesse an und bivakirte daselbst. Detaschementswurden bis Le Bourget und Stains vorgeschickt und fandendiese Punkte vom Feinde besetzt. Das Gros des Korps kamam Abend bis Marly la Ville und machte dort für dieNacht Halt.
Thielemann sollte mit dem 3tcn Armeekorps von Com-piegne nach Senlis vorgehen, sobald das Iste seiner Unter-stützung nicht bedurfte. Er ließ daher seine Infanterie undArtillerie nach Crescy und seine Reserve-Kavallerie über Ver-belle marschiren. Als er aber erfuhr, daß das Iste Korpsmit dem Feinde engagirt war, dirigirte er seine Kavallerie aufCrescy, sobald dieselbe in Verbcrie ankam. Die Iste Kaval-lerie-Brigade wurde mit sechs reitenden Geschützen von Crescyauf der Straße nach Nanteuil vorgeschoben und vereinigtesich daselbst mit der Reserve-Kavallerie des Isten Korps, frei-lich nicht früh genug, um thätigen Antheil an dem dort statt-gefundenen Gefechte zu nehmen. Die 2te Kavallerie-Brigadewurde in der Richtung auf Villers-Cotterets detaschirt. DasGros des 3ten Korps bivakirte wahrend der Nacht in Crescyund Umgegend.
Fürst Blücher entsandte an diesem Tage eine starke Ka-vallerie-Abtheilung (das Regiment Königin Dragoner, unterdem Oberst-Lieutenant von Kamecke) von der linken Flankedes Isten Korps nach der Marne, um über die Bewegungendes Feindes in der dortigen Gegend Nachrichten einzuholen.Er sollte als Parteigänger agiren, über Meaup oder Chateau-