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Zweiter Band.
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und hinter dem Ourcq-Kanal aufgestellt, der Rest, unter Van-damme, besetzte die Höhen von Montrouge auf der entgegen-gesetzten Seite, und die Kavallerie desselben lag im Walde vonDoulogne. Die Nationalgarde belief sich auf ungefähr dreißig-taufend Mann. Die Stimmung derselben war jedoch zweifel-haft, und man hielt sie im Allgemeinen wenig fähig, den al-liirten Armeen irgend welchen Widerstand zu leisten. Es gababer noch eine andere Art von Miliz-Truppen, welche unterdem Namen der bundesmäßigen Tirailleurs von den Vor-städten gestellt wurden, und meist aus Veteranen bestanden;ihre Zahl belief sich auf siebzehntausend Mann. Läßt man da-her die Nationalgarde auch ganz außer Rechnung, so blieb dochfür die Vertheidigung von Paris eine verwendbare Macht vonachtzig- oder neunzigtaufend Mann, die mit einer zahlreichenArtillerie versehen war. Marschall Davoust, Fürst von Eck-mühl, wurde zum General en Chef der französischen Armeeernannt, und verlegte sein Hauptquartier nach la Billette.

Um die Vertheidigungsfähigkeit der Hauptstadt zu ver-mehren, hatte man die Höhen Montmartre, von Montfauconund Belleville mit Verschanzungen umzogen. Der Ourcq-Ka-nal, welcher durch den Wald von Bondy, nahe der von Meauxkommenden Chaussee fortläuft, und einen Arm von Pantinnach St. Denis abzweigt, bildet eine vorgeschobene Vertheidi-gungslinie. Dieser Kanal hatte eine Breite von dreißig Fuß,und war, wenn auch nicht ganz vollendet, doch mit Wasserangefüllt. Ein hoher Damm lief längs des innern Ufers fortund bildete eine ausgezeichnete Brustwehr, in welche zur Auf-nahme des schweren Geschützes Scharten geschnitten wordenwaren. St. Denis, der Stützpunkt dieser Vertheidigungs-lknie der Seine, war stark befestigt. Das Terrain nördlichdieser Stadt war vermittelst der kleinen Flüsse Rouillon undLa Vieille Mer unter Wasser gesetzt worden. Das Dorf Au-