Band 
Zweiter Band.
Seite
343
JPEG-Download
 

343

„Einer der Bevollmächtigten nahm, bevor ich wegging,noch Gelegenheit, mir zu sagen, er wünsche, daß ich aufdiese letzte Frage eine mehr positive Antwort gegeben hatte;ich beschloß daher, es noch zu thun, ehe die Bevollmächtig-ten diese Unterhaltung nach Paris berichtet hatten."

„Ich ließ sie zu Etrses, eilte nach dem HauptquartierLe Plessis, gab Befehle zum Marsche der Truppen für denfolgenden Morgen, und holte sie in der Nacht zu Louvreswieder ein. Ich sagte ihnen dann, daß ich mir ihre letzteFrage überlegt hakte, und keinen Grund fände, warum ichihnen nicht als Privatmann darüber meine Ansicht aus-sprechen solle. Daß, meiner Meinung nach, Europa keinendauernden Frieden hoffen könne, wenn irgend ein andererals der König auf den französischen Thron berufen würde,daß jeder andere als Usurpator regieren und versuchen müsse,die Aufmerksamkeit des Landes von den schwachen Seitenseiner Berechtigung auf Krieg und fremde Eroberungen hinzu führen, daß die europäischen Mächte sich gegen solcheUebel sichern müßten; ich könne ihnen daher versichern,daß ich, wenn mein Gouvernement nicht anders darüberbestimmte, mit meinem ganzen Einfluß die verbündeten Sou-veraine zu bewegen suchen würde, auf Garantien für dieErhaltung des Friedens zu bestehen, wenn ein solches Ar-rangement, als sie erörtert hätten, getroffen würde"

„Die Bevollmächtigten erwiderten, daß sie mich voll-ständig verstanden hatten. — „bil, vous aver raisou" füg-ten einige von ihnen hinzu."