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Stellung vorwärts von St. Denis stehen. — Wellington läßtbei Argenteuil eine Brücke schlagen und hält die Verbindung mitder preußischen Armee offen. — Kritische Lage der französischenArmee. — Die provisorische Regierung sendet Bevollmächtigte zumHerzog vou Wellington. — Dessen Antwort. — Stellung derverschiedenen Armeen während der Nacht des 2. Juli. — Gefechtbei Jssy am Morgen des 3. Juli. — Einstellung der Feindselig-keiten. — Konvention von Paris. — Schluß.
Der 29. Juni.
^urst Blücher hatte sich durch eine am 29. unternommeneRekognoscirung überzeugt, daß der Feind bedeutende Anstal-ten getroffen hatte, um das weitere Vorgehen der Armeen aufder Nordseite der Stadt ernstlich zu hindern. Um zu erfah-ren, ob die Vertheilung und der Geist der feindlichen Trup-pen mit diesen ausgedehnten Werken in Einklang stände, be-fahl er, daß Bülow in der Nacht des 29. mit einem Theilfernes Armee-Korps einen Angriff auf Aubervilliers machensolle. Ziethen sollte diesen Angriff dadurch unterstützen, daßer in den Dörfern Bondy und Pantin möglichst viel Allarmverursachte.
Vor Beginn des Angriffs traf Wellington bei Blücherein und theilte ihm die von den französischen Abgesandten ge-machten Antrage mit. Da der Fürst schon in eine wichtigeOperation verwickelt war, konnte er die Einstellung der Feind-seligkeiten nicht zugeben, und beide Feldherren kamen daherüberein, so lange als Napoleon in Paris Ware, nur dann ihreOperationen zu suspendiren, wenn derselbe ihnen ausgeliefertwürde. In diesem Sinne schrieb der Herzog sogleich einenBrief an die Bevollmächtigten.
Bülow übertrug den Angriff auf Aubervilliers dem Ge-neral von Sydow mit der I3ten Brigade (9 Bataillons),einem Bataillon der 14ten und zwei Kavallerie-Regimentern.