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Zweiter Band.
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entspann sich ein lebhaftes Tirailleur-Gefecht, obgleich nurdie Baume längs der Straße und das ihre Annäherung ver-bergende hohe Getreide den Schützen zu deckenden Gegenständendienen konnten. Der Feind sandte auch Detaschements gegenEpinay und Pierrefitte, wurde aber auf diesen Punkten, ebenso wie vorwärts von Stains zum Rückzüge gezwungen, ohnedaß es ihm gelungen wäre, die preußischen Vorposten zurückzu drangen.

Das Gros des 4ten Armee-Korps blieb während des 30.in seiner Stellung bei le Bourget, seine Avantgarde, unter demGeneral von Sydow, wurde rechts gegen Argenteuil vorge-schoben, um mit dem 3ten Armee-Korps in Verbindung zutreten. Da das erstere am folgenden Morgen abmarschirensollte, hielt man es für nöthig, die Vorposten strenge auf derDefensive zu halten. Aubervilliers war dem Angriffe am mei-sten ausgesetzt. Man postirte daher zwei Kompagnien an denAusgangcn der französischen Seite und stellte hinter ihnenzwei andere Kompagnien zur Reserve auf. Bei einem über-mächtigen feindlichen Angriffe sollten sich diese Truppen nachder weiter rückwärts gelegenen Hauptposition zurückziehen;diese lag längs der Dörfer Chantourterelle, Courneuve undMerville, welche durch einen mit Gebüsch besetzten Bach untereinander verbunden waren und aus einzelnen Landhäusern undSchlössern bestanden, deren Gartenmauern man für Tirailleurskrcnelirt hatte. Man hielt sechs Bataillons in aufgelösterSchlachtordnung für genügend, um die ganze Linie bis zu dervon le Bourget kommenden Chaussee zu besetzen. An einzel-nen Stellen entspannen sich Tirailleur-Gefechte, welche vonden Preußen jedoch nur unterhalten wurden, um die Aufmerk-samkeit des Feindes zu theilen und ihm die große Rechts-bewegung zu verbergen. Die Divak-Feuer wurden währendder Nacht auf den von den verschiedenen Korps verlassenen