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Zweiter Band.
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S Uhr Morgens, seinen Marsch auf Gonesse antreten, von daaus auf St. Germain vorgehen, verdeckt in dem Thale vonMontmorency entlang marschiren und erst nach vollständigeingebrochener Dunkelheit die offenere Gegend um Argenteuilerreichen. Don letzterem Orte hatte es dann den Marsch nachSt. Germain fortzusetzen. Das Iste Korps sollte aus seinemBivak um 10 Uhr Abends aufbrechen, südlich von Gonesseüber Montmorency, Franconville, Cormeille und Maisons mar-schiren, bei letzterem Orte die Seine passiren und sogleich dieKommunikation mit dem 3ten Korps eröffnen. Das 4te Ar-mee-Korps sollte am isten Juli mit Tagesanbruch rechts vonSt. Denis vorgehen, diesen Platz wahrend seines Marschesauf Argenteuil bombardiren und dann in dieser Richtung dieVerbindung mit dem Isten und 3ten Korps bewerkstelligen.Die Vorposten des Isten und 4ten Korps sollten bis zu ihrerAblösung durch britische Truppen zurück bleiben und dann inähnlicher Art dem Reste der Armee folgen.

Diese Bewegungen wurden in der vorgeschriebenen Weisepünktlich ausgeführt. Beim Abmärsche des 3ten Korps hieltGraf Bülow es für nothwendig, die Vorposten des 4ten zuverstärken, um dem Feinde entgegen treten zu können, wennderselbe aus St. Denis debuschiren würde. Er stellte daherden Obersten von Hiller mit sechs Bataillonen, einem Kaval-lerie-Regimente, einer halben Opfündigen Batterie und zweireitenden Geschützen zur Beobachtung dieses Punktes auf.

Um 3 Uhr Nachmittags meldeten die preußischen Vor-posten, daß französische Kolonnen von St. Denis vorgingenund die Vedetten zurück getrieben seien. Oberst von Hillerschickte sogleich die Tirailleurs von zwei Bataillonen, zweiSchwadronen Kavallerie und die beiden reitenden Geschützevor. Gleichzeitig traten die bei Stains stehenden Truppenunter die Waffen, und waren zur Unterstützung bereit. Es