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Zweiter Band.
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stadt vor der Zerstörung zu schützen, die ihr durch die von denNord- und Ostgrenzcn herankommenden großen und übermäch-tigen Heeren der Verbündeten drohete. Auch mußte er siemit der Annahme solcher Modifikationen der Charte kombini-ren, daß die Wünsche der Konstitutionellen und der Gemä-ßigten aller Parteien dadurch befriedigt wurden. Er wußte,daß die Armee zum hartnäckigsten Widerstände gegen die Al-liirten entschlossen war. Die vielen unruhigen Bonapartistenin den Reihen derselben mußten daher vorher besänftigt wer-den, damit sie nicht seinen Plan, den Frieden der Hauptstadtzu erhalten, schnell durchkreuzen und zuletzt noch die Erlan-gung jener vergrößerten konstitutionellen Freiheit, für welchedie Deputirten kämpften, verhindern konnten. Er richtete sichdeshalb mit seiner gewöhnlichen Gewandtheit an ihren Füh-rer, den Marsch all Davor, st, Fürsten von Eckmühl, und esgelang ihm wirklich, durch eine geschickte Auseinandersetzungder politischen Lage der Dinge, ihn seinen Absichten geneigtzu machen. Derselbe schrieb ihm am Abend des Asten, daßer seine Vorurtheile überwunden habe und zu der Ueberzeu-gung gelangt wäre, das Heil Frankreichs sei nur in Abschlie-ßung eines Waffenstillstandes und Proklamirung Ludwigs XVUI.zu finden. Am Zysten richtete der Fürst, als das Haupt derfranzösischen Armee, folgenden Brief an Wellington und Blücher:

Hauptquartier La Billette den 30. Juni 1815.

„Milord!"

„Sie setzen Ihre feindlichen Bewegungen fort, obgleichden Erklärungen der alliirten Souveräne gemäß, die Beweg-gründe zum Kriege gegen uns nicht mehr bestehen, seitdem derKaiser Napoleon dem Thron entsagt hat."

„In dem Augenblick, wo von Neuem Blut stießen soll,erhglte ich vorn Marschall, Herzog von Albufera eine telegra-H. 23