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Zweiter Band.
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richt von einem zwischen dem General Frimont und dem Mar-schall, Herzog von Albufera abgeschlossenen Waffenstillstände mit."

„Ich habe schon den an die verbündeten Machte gesen-deten französischen Kommissaren schriftlich, und den an michgesendeten Kommissaren mündlich die Gründe auseinanderge-setzt, welche mich verhindert haben, meine Operationen zu sus-pendiren. Ich habe alle Ursache zu glauben, daß diese Gründevon den Verbündeten meines und derjenigen Souveräne, derenArmeen ich die Ehre habe zu kommandiren, vollkommen ge-billigt werden."

„Ich wünsche sehnlichst jedes weitere Blutvergießen derunter meinen Befehlen stehenden tapferen Truppen zu vermei-den; aber es darf nur unter Bedingungen geschehen, welchedie Wiederherstellung und die Festigkeit des allgemeinen Frie-dens sicher stellen."

„Ich habe die Ehre zu sein u. s. w.

Wellington."

Fürst Blücher hatte bei seiner großen Verachtung*) derDiplomatie, deren übel ausgeheckten Planen er die Schuld des

*) Ueber diesen Gegenstand drückte er sich stets offen und ohne Rück-halt aus. Ein bemcrkenswerthcs Beispiel dieser Art ereignete sichnach der Konvention von Paris bei einem von dem Herzoge vonWellington gegebenen großen Diner, wo er von seinem Sitze zwi-schen diesem und Discount Castlereagh ausstand und folgenden Toastausbrachte: „Mögen die Diplomaten mit ihren Federn nicht daswieder verderben, was die Armeen unter so großen Opfern mit ihrenSchwertern gewonnen haben!" Als nicht lange nachher die Frie-dcnsbcdingungen verhandelt wurden, ließ Blücher, in der Befürch-tung, dieselben möchten zu günstig für Frankreich ausfallen, dasgrößte Mißtrauen, ja fast einen Haß gegen die Diplomaten blicken.Als er einmal dem preußischen Minister, Fürsten Hardenbcrg, be-gegnete, redete er ihn kühn mit folgenden Worten an: „Ichwünschte nur, ich hätte Euch, Ihr Herren von der Feder, einmalin einem recht heftigen Tirailleurfeuer, damit Ihr erfahren möchtet,was es heißt, wenn der Soldat mit seinem Blute die Irrthümer